Rechtfertigt Yolanda eine stärkere Präsenz der US-Truppen?

26. Nov. 2013 – Taifun Yolanda offenbare die Notwendigkeit einer verstärkten Präsenz von US-Truppen in den Philippinen, erklärte gestern Außenminister Albert del Rosario.

In einer Pressekonferenz mit drei Delegierten des US-Kongresses, sagte del Rosario, dass die Reaktion der US-Truppen auf Taifun Yolanda, die Notwendigkeit einer neuen militärischen Rahmenvereinbarung rechtfertige.

Der US-Delegierte Smith stimmte del Rosarios Einschätzung zu und betonte, dass der Taifun die Philippinen und die USA näher zusammenführte und den laufenden Verhandlungen zwischen den beiden Ländern einen positiven Schub verleihe.

„Wir unterstützen eine möglichst starke Bindung zwischen dem Militär der USA und der Philippinen in jeder Hinsicht und wir wissen, dass die Verhandlungen dazu im Gange sind.“, sagte Smith. „Ich denke, auch wenn das paradox klingt, dass uns alle der Taifun näher zusammen gebracht hat.“, fügte er hinzu.

Ein anderer US-Delegierter meinte, er werde alles dafür tun, damit die Freundschaft zwischen der USA und den Philippinen gefestigt werde, einschließlich der militärischen Zusammenarbeit.

Die Kongress-Delegation ist in dem Land, um das Mitgefühl der amerikanischen Bevölkerung auszudrücken, die Hilfsaktionen zu überprüfen und zu beurteilen, was sonst noch in Bezug auf Soforthilfe und den Wiederaufbau benötigt wird.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/11/26/yolanda-justifies-us-troops-ph-presence/