Chefin der UN-Hilfsaktion von Belastbarkeit der Pinoys erstaunt

20. Nov. 2013 – Nach ihrer Rückkehr aus dem von Yolanda gebeutelten Tacloban, berichtete die Leiterin der UN-Hilfsaktion, dass sie von der Belastbarkeit der Filipinos überrascht sei.

„Ich bin überwältigt, von der Belastbarkeit des philippinischen Volkes.“, sagte gestern Abend Valerie Ann Amos auf der Pressekonferenz der Vereinten Nationen in Manila. „Überall, wo ich hin kam, sah ich Familien, die entschlossen waren, ihr Leben unter den schwierigsten Bedingungen wieder aufzubauen.“, berichtete Amos, die die UN-Hilfsaktion leitet.

„Ich möchte dem philippinischen Volk und seiner Regierung versichern, dass die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft sie nicht im Stich lassen.“, fügte sie hinzu. Sie sagte weiter, die Hilfsmaßnahmen hätten sich verbessert seit die Hilfen jetzt auch bei den Menschen ankämen. Ebenfalls erfreulich seien erste Anzeichen von einem beginnenden „Unternehmertum“ in Tacloban.

DKB-Partnerprogramm

Die Menschen seien zwar traumatisiert, aber schauten gleichzeitig in die Zukunft. Dies sei auch ein Anlass, sie zu unterstützen. „Heute war es anders, die Hilfsaktion wurde wesentlich ausgedehnt und die Menschen bemühen sich, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.“, sagte Amos. „Es gibt sogar Frauen, die kochen und das Essen an andere Menschen verkaufen, die bei den Aufräumaktionen helfen.“

Amos erklärte, die Partner der UN hätten 1,1 Mio. Menschen mit Nahrungsmitteln erreicht und die philippinische Regierung habe 837.900 Lebensmittelpakete in den betroffenen Gebieten verteilt. „Das Büro der Vereinten Nationen wird ein Verteilzentrum in Guiuan errichten.“, sagte Amos. Ebenso wie in Tacloban, Roxas, Ormoc und Cebu. Amos sagte, diese Zentren würden von den lokalen Behörden unterstützt werden, um keine doppelten Leistungen zu erbringen.

Zur weiteren Verbesserung der Hilfsaktionen, sagte Amos, seien Programme mit bezahlter Arbeit unerlässlich, um den Menschen zu helfen und sie zur Eigenständigkeit zu ermutigen und sich nicht zu sehr auf die Hilfsmaßnahmen zu verlassen.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/91641/un-humanitarian-chief-continues-to-be-amazed-by-filipinos-resiliency