Neue „Hobbys“ des „Problem-Priesters“ und jetzigen Baragay Captains von Medellin

3. Nov. 2013 – Der ehemalige Priester, der nun zum Barangay Captain in Medellin gewählt wurde, war bereits vor Jahren ein „Problem“ für die Erzdiözese Cebu. Dies bestätigte jetzt der ehemalige Erzbischof Vidal und berichtete, dass er dem Priester damals mehrere Aufgaben übertrug, um ihn zu „beschäftigen“.

Banzon wurde bei den Barangay Wahlen am 28. Oktober zum Barangay Vorstand des Küstenorts Kawit in Medellin gewählt. Banzon, der im Zeitraum 1995 bis 2001 Gemeindepriester in Kawit war, bezwang seinen Rivalen um lediglich 78 Stimmen.

Der amtierende Erzbischof von Cebu, Jose Palma erteilte Banzon bereits früher, nachdem er erfuhr, dass dieser ein öffentliches Amt in der Lokalpolitik anstrebte, seine Suspendierung und untersagte ihm Messen zu halten oder andere Sakramente wie Heirat, Taufe und Beichten durchzuführen.

Vidal berichtete auch, dass von Banzon eine „offene“ Beziehung mit einer Frau bekannt sei, die Counsilor im Barangay Kawit ist. Vidal meinte, es sei Banzons persönliche Entscheidung, eine Beziehung mit der Frau zu pflegen, schließlich bedeute sein Priesteramt nicht, dass er kein Mann mehr ist.

Er betonte jedoch, dass Banzon als Priester die geforderten Handlungen als Diener der Kirche berücksichtigen, sowie Aktivitäten einer Beziehung vermeiden sollte, die aufgrund des Zölibats verboten sind.

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Palma hatte indes gesagt, dass Banzons Beziehung zu einer Frau ein Skandal sei, der ihn wahrscheinlich das Priestertum kosten werde. Er riet ihm, besser jetzt freiwillig die Geistlichkeit zu verlassen, vor allem wenn seine Beziehung angeblich bereits öffentlich bekannt sei.

Banzon hatte berichtet, dass er wegen der Neigung von Medellins Bürgermeister Ricardo Ramirez, die Belange des Barangay zu diktieren, sich zur Kandidatur als Barangay Captain entschloss.

Ramirez hat Banzons Behauptung bestritten und sprach davon, dass die Situation in Medellin nicht vergleichbar zu anderen Orten sei, wo Priester in die Politik gingen, wegen der lokalen Politiker, die gegen das Volk regierten.

(Anm.: Rizal schrieb bereits vor über hundert Jahren von Priestern, die in eine Beziehung mit einer Frau treten, Kinder zeugten, sich öffentliche Gelder einverleibten und wenn ihre Taschen ausreichend gefüllt waren, in die USA gingen, dort heirateten und ein Leben außerhalb der Kirche starteten. Wie sich die Geschichten doch ähneln … zumindest der Anfang.)


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/11/03/1252497/vidal-banzon-problem-priest