Preisbindung für Grundbedarf in den von Yolanda betroffenen Gebieten

12. Nov. 2013 – Das Handels- und Industrieministerium (DTI) hat eine Preisbindung in den vom Taifun verwüsteten Gebieten erlassen, um die Preise für den Grundbedarf zu stabilisieren.

In einer Pressekonferenz am Montag, sagte der Handelsminister Gregory L. Domingo, das DTI würde Lieferungen nach Tacloban und Ormoc in Leyte beobachten, um sicherzustellen, dass diese Waren zu stark reduzierten Preisen verkauft würden. Dies beziehe sich primär auf Trinkwasser, Brot, Nudeln und Sardinen.

Domingo versicherte den Menschen, dass trotz vorübergehender Unterbrechungen bei den Lieferungen, es eine ausreichende Versorgung mit grundlegenden Gütern gäbe. Die Herausforderungen dabei lägen mehr in der Logistik und weniger in der Menge der Hilfsgüter oder der Stabilität der Preise.

Die ‚Philippine Chamber of Food Manufacturers‘, versicherte der betroffenen Bevölkerung, dass sie ausreichenden Vorrat in ihren Lagern hätte.

Domingo sagte weiter, dass laut Gesetz die Preise automatisch eingefroren würden, sobald in den betroffenen Gebieten der Notstand erklärt wurde. Dieser sei für die Provinzen Cebu, Bohol, Teile von Mindoro Oriental, Iloilo, Antique, Capiz, Negros Oriental und den Städten Ormoc und Tacloban in Leyte, bereits ausgerufen worden.

Waren für die eine Preisbindung gilt, sind unter anderem Fisch Konserven und andere Fischereiprodukte, verarbeitete Milch, Kaffee, Waschmittel, Reinigungsmittel, Kerzen, Brot, Salz, Reis, Mais, Speiseöl, Eier, Schweine- und Rindfleisch sowie Geflügel, Frischmilch, Gemüse, Hackfrüchte, Zucker, Brennholz, Holzkohle und vom Gesundheitsministerium als wichtig eingestufte Medikamente.

Zuwiderhandlungen gegen die Preisbindung werden mit einer Geldbuße von bis zu 1 Mio. Pesos und bis zu 10 Jahren Haft bestraft.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/525609/prices-frozen-in-hard-hit-areas