Pork-Gegner setzen Aquino ein Ultimatum

2. Nov. 2013 – Pork-Gegner warnten Präsident Aquino am Freitag, statt der Rechtfertigungen vorm Volk, alle „geheimen“ Mittel abzuschaffen, einschließlich seines eigenen Porks oder die Menschen würden ihre Angelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Die Frist hierfür setzten sie auf den 6. Dezember, in der der Präsident „die Barrieren zerstören“ soll, die seinen ​​“geraden Weg“ blockierten.

„Wenn Aquino tatsächlich meint, was er sagt, dass er die Menschen auf dem ‚tuwid na daan‘ (geraden Weg) führt, dann Herr Präsident, blockiert das Pork-System den Weg. Verbünden Sie sich mit den Menschen, beim Zerstören diese Barriere.“, sagte eine Sprecherin der Gruppe, Michelle Estor. „Der 6. Dezember 2013 wird entweder ein Anlass zum Feiern sein oder den Kurs der Pork-Gegner eskalieren, um dieses Ziel zu erreichen.“, sagte sie.

In einer landesweiten im Fernsehen übertragenen Ansprache am Mittwoch Abend, verteidigte Aquino die Fortsetzung der Verwendung seiner Mittel, im Rahmen des „geheimen“ Disbursement Acceleration Programs (DAP) und behauptete, die Kritik daran, sei das Ergebnis von Politikern, die in den Pork-Betrug verwickelt seien.

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Estor betonte, dass sie nicht den Präsidenten zum Rücktritt oder zu seinem Sturz aufforderten. Ihre Forderungen seien lediglich:
1. die Abschaffung jeglichen Porks
2. die Überprüfung des bereits ausbezahlten Porks und
3. die Bestrafung all jener, die Pork missbraucht haben

Elizabeth Angsioco, Präsidentin der Demokratischen Sozialistischen Frauen der Philippinen sagte, der Präsident gewann unter dem Slogan „gegen Korruption und Vetternwirtschaft“ und dies würde mit der Auflösung des Pork beginnen. „Was ist so falsch daran, die Verteilung öffentlicher Gelder transparent zu machen?“

Renato Reyes, Generalsekretär der Bagong Alyansang Makabayan sagte, der Präsident sollte aufhören den präsidialen Pork zu verteidigen, wenn er verhindern wolle, dass das Volk ihm das Vertrauen entziehe.

Viele halten Präsident Aquinos Rede zur Verteidigung des Pork-Systems für ein Desaster. Offensichtlich war er in diesem Fall schlecht beraten, sich nur an seine politischen Gegner zu richten, anstatt sich mit der Forderung der Wähler zu beschäftigen, die die Korruption abschaffen möchten.

Aquino erwähnte nicht, seine zusätzliche Zuweisung von Mitteln aus dem DAP, die die Senatoren und Kongressabgeordneten erhielten, die den ehemaligen Chief Justice Renato Corona, im letzten Jahr aus seinem Amt wählten.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/11/02/aquino-gets-ultimatum/