Hong Kong akzeptiert Entschuldigung, aber Entschädigung weiter offen

1. Nov. 2013 – Die Regierung von Hong Kong und die Opfer der Geiselnahme vom Luneta Park im Jahr 2010, haben anscheinend die Entschuldigung von Manilas Bürgermeister Estrada akzeptiert, berichtete ein Beamter gestern.

„Sie waren sehr glücklich, dass die Stadtverwaltung von Manila den aufrichtigen Beschluss tätigte und sich entschuldigte.“, meinte Counsilor Bernardito Ang.

„Im Prinzip haben sie die Entschuldigung akzeptiert.“, meinte Ang, unter Bezugnahme auf den einstimmigen Beschluss des Stadtrats von Manila, der den Bürgermeister ermächtigte, sich bei den Menschen von Hong Kong wegen des Vorfalls zu entschuldigen, bei dem damals acht Hong Kong Touristen starben.

Die Touristen starben, nachdem ein entlassener Polizist in Manila den Touristenbus mit 25 Menschen am 23. August 2010 kidnappte und der Rettungsversuch durch die Polizei verpfuscht wurde.

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In seinem Beschluss äußerte der Stadtrat die Hoffnung, dass die förmliche Entschuldigung das Kapitel nach über 3 Jahren beenden würde, was die Regierung Aquino erfolglos begleitet. Ang sagte, die Familien der Opfer verstehen nun, weshalb die Stadt Manila sich hierfür entschuldigt, da der Vorfall sich in der Hauptstadt ereignete.

Er erklärte weiter, die Familien der Opfer hätten eigentlich vier Forderungen gestellt, aber sie würden drei davon jetzt als erfüllt ansehen. Sie wollten eine Entschuldigung, die Bestrafung der Beteiligten und eine Zusicherung, dass die Behörden alle Hong Kong Touristen während ihres Aufenthalts in den Philippinen beschützen werden.

„Ich versicherte ihnen, dass die Touristen in Manila geschützt werden.“, sagte Ang. Allerdings sei die Entschädigung der Opfer-Familien noch nicht geklärt. „Es gibt unterschiedliche Forderungen als Entschädigung für die Familien der Opfer.“, sagte Ang, der sich noch immer in Hong Kong um ein zweites Treffen mit den Regierungsvertretern Hong Kongs und den Familien der Opfer bemüht.

Vizebürgermeister Isko Moreno sagte kürzlich, die Stadtverwaltung von Manila würde 120 Mio. Spenden einsammeln, um die Familien der Opfer zu entschädigen. Er sagte, das Geld stamme nicht aus der Stadtkasse, sondern von philippinischen Geschäftsleuten mit chinesischer Abstammung und von Filipinos aus der Volksrepublik China.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/11/01/hk-govt-hostage-victims-accept-manilas-apology/