Falsche „Helfer“ plündern mit ihren Banden Hilfsgüter

29. Nov. 2013 – Mindestens 25 Personen, die sich als Taifun-Opfer oder freiwillige Helfer ausgaben, wurden wegen Plünderungen von Hilfsgütern an der Villamor Airbase in Pasay City verhaftet, bestätigte das Militär.

Die Plünderungen wurden von Kollegen der „Freiwilligen Helfer“ gemeldet. Das Sozialministerium (DSWD) erstattete Anzeige gegen die Diebe und übergab sie der Polizei von Pasay City.

„Das ist skrupelloser Diebstahl, ausgeführt von Verbrechern, die sich als Opfer oder als Helfer ausgeben, um an die Hilfspakete des DSWD zu gelangen.“, sagte ein Militär. Die falschen Opfer und Helfer operierten in Banden.

Sicherheitskräfte der Air Force erwischten sie, als sie die Hilfspakete in ihre Fahrzeuge verluden, jedoch keine zufriedenstellende Antwort darauf geben konnten, was sie damit vor hätten. Eines der Fahrzeuge weckte durch sein rotes Behördenkennzeichen die Aufmerksamkeit.

„Ich weiß nicht von welcher Behörde es stammte. Aber es hatte ein rotes Kennzeichen. Wir konnten es anhalten, bevor es in der Lage war, durch das Tor raus zu fahren.“, berichtete der Armeesprecher. Die Hilfseinsätze auf dem Militärflughafen begannen am 16. November. Bereits am Beginn gab es Fälle von Plünderungen.

Die philippinische Luftwaffe öffnete die Villamor Airbase, um die Helfer zu unterstützen, die jeden Tag zur Luftwaffenbasis kommen. Eine Reihe von ihnen wurde dann von Helfern mit ihren Fahrzeugen zu Verwandten gefahren.


Quelle u.a.: http://www.rappler.com/nation/44715-fake-evacuees-looting-villamor