Eskalation in Tacloban: Hungernde stürmen Reislager – 8 Tote

13. Nov. 2013 – Acht Personen wurden zu Tode gequetscht, als eine riesige Menge hungernder Menschen, in der Stadt Alangalang in Leyte (nahe Tacloban) ein Reislager stürmten und dabei eine Wand zum Einsturz brachten.

Der Sprecher der zuständigen Behörde, Rex Estoperez berichtete, dass die acht getöteten unter den Menschen waren, die das Lager in der Hoffnung stürmten, Reis für ihre hungernden Familien zu finden.

„Aufgrund der Notlage unserer Landsleute nach dem Taifun, wurde unser Lager aufgebrochen und mehr als 100.000 Säcke Reis weg geschleppt.“, sagte er.

Das Lager in Alangalang sollte eigentlich eines der sichersten sein und wurde von Polizei sowie Soldaten bewacht. Es enthielt 33.000 Säcke Reis und 96.000 Säcke Palay.

Aber die große Anzahl von Menschen, die aus dem Lager mehr als 100.000 der 50 kg schweren Säcke weg trugen, war eine zu große Menge für die Wachmannschaft. Die Mitarbeiter standen daneben und waren machtlos, wollten sie nicht das eigene Leben riskieren.

Estoperez gibt nicht den hungernden Menschen die Schuld, sagte aber, dass die Behörde mit der Verteilung der Nahrungsmittel in der Situation überfordert war.


Quellen u.a.: http://www.rappler.com/nation/43597-deadly-crush-at-tacloban-warehouse
und http://newsinfo.inquirer.net/526555/8-crushed-to-death-as-hungry-villagers-storm-leyte-town-nfa-warehouse