Regierung lehnt Entschädigung der Maguindanao Opfer ab

24. Nov. 2013 – Einige Familien der Opfer des Maguindanao Massakers, lehnten einen 5-Millionen-Vergleich des Ampatuan-Clans ab und forderten stattdessen von der Aquino-Regierung, die Familie jedes Ermordeten mit 2 Mio. Pesos zu entschädigen.

Sie äußerten auch ihre Verärgerung über Präsident Aquino, da dieser nichts dafür unternehme, um den bereits vier Jahre alten Fall des Maguindanao Massakers zu beschleunigen.

Die stellvertretende Sprecherin des Präsidenten, Abigail Valte erklärte, dass die Regierung den Angehörigen der Opfer, die zügige Aufklärung des Massakers garantiere, bei dem u.a. 38 Journalisten am 23. November 2009 ermordet wurden.

Sie lehnte aber die Forderung der Opfer nach einer Entschädigung der Angehörigen ab, mit dem Verweis auf den „sehr komplexen Fall“. Der Anwalt einiger Opfer, Rommel Bagares, forderte die Regierung zuvor auf, die Familien der Opfer zu entschädigen.

„Die Vergütung ist ein Teil der Gerechtigkeit.“, sagte er gegenüber Reportern. Die Entschädigung würde auch nicht den laufenden Prozess wegen des 58-fachen Mordes gegen die 197 Angeklagten, beeinflussen.

Aber Malacañang ist gegen den Vorschlag, dass der Staat die Angehörigen der Opfer entschädigen sollte, da die philippinische Regierung nicht in dem Mordfall beteiligt sei.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/11/24/-ampatuan-victims-kin-press-for-repaarations/