Binay missbraucht Katastrophe für seine Kandidatur

16. Nov. 2013 – Vizepräsident Jejomar Binay kam einmal mehr in die Kritik, wegen seines angeblich vorzeitigen Wahlkampfes in den von Taifun Yolanda verwüsteten Gebieten, die er besuchte.

In der Provinz Iloilo, die ebenso vom Taifun betroffen wurde, hat Binay offenbar Hilfsgüter verteilt, die mit seinem Namen beschriftet waren und als Schachzug des Vizepräsidenten für seine Präsidentschaftskandidatur 2016 angesehen werden.

In Facebook tauchten Bilder auf, auf denen er zusammen mit seiner Tochter, Senatorin Nancy Binay und dem örtlichen Bürgermeister Jesry Palmares, dabei fotografiert wurde, wie er öffentlichkeitswirksam Hilfsgüter verteilte. Ein Plakat begrüßte die ankommenden Hilfeempfänger, in dem Bereich wo Binay die Hilfsgüter verteilte.

Die mit seinem Namen beschrifteten Beutel enthielten sieben Konservendosen, ein paar Packungen Nudeln, Vitaminprodukte und Kekse. Der Facebook-Eintrag wurde schnell gelöscht, nachdem viele Besucher ihn als Wahlkampf und als eigennützige Geste kommentierten. Auch wurde geschrieben, wenn die Hilfe aufrichtig wäre, dann gäbe es keine Notwendigkeit sie mit dem Namen zu markieren.

Aber ein paar Kommentatoren meinten, dass die Menschen doch dankbar sein sollten, wenn sie von Politikern, einschließlich Binay, Hilfe erhielten.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/region/2013/11/16/1257357/vp-binay-gets-flak-over-epal-manner-relief-distribution