Aquino verliert bei Katastrophen-Meeting die Nerven

11. Nov. 2013 – Forderungen, wegen massiver Plünderungen das Kriegsrecht für Tacloban City auszurufen, trafen bei Präsident Aquino wohl einen empfindlichen Nerv, da er aus dem Katastrophen-Meeting gestern vorzeitig heraus stürmte.

Laut Berichten, war Aquino sichtlich über Berichte des Katastrophenschutzes über den Status in Leyte verärgert, insbesondere den aus Tacloban, wo Tausende Tote befürchtet werden nach der Spur der Verwüstung, die Super-Taifun Yolanda hinterließ.

Es wurde berichtet, dass Aquino eine Auseinandersetzung mit einem Geschäftsmann in der Sitzung hatte, der die Regierung aufforderte, entweder das Kriegsrecht oder den Ausnahmezustand zu erklären. Aquino erklärte darauf, dass die Regierung bereits überlege, wie man Leyte helfen könne.

Der örtliche Geschäftsmann beklagte, dass er mit vorgehaltener Waffe von einigen Plünderern überfallen wurde, doch Aquino soll ihn darauf hin angeblich angefahren haben: „Aber dabei gestorben bist Du nicht, oder?“

Aquino war auch darüber verärgert, dass der Leiter des Katastrophenschutzes, Eduardo del Rosario berichtet habe, Tacloban City sei zu 95% zerstört, was der Präsident für eine Übertreibung hielt.

Der Präsident fragte nach dem Gefängnis in Tacloban, dessen Dach beschädigten worden sein soll, jedoch ansonsten noch stand. Del Rosario soll ihm geantwortet haben, dass es „geringfügig verwüstet“ wurde.

Die Antwort führte offensichtlich dazu, dass der Präsident seine Fassung verlor. Er stand plötzlich auf und verzog sich in ein anderes Zimmer der Tacloban Polizeistation, um sich wieder zu beruhigen. Nach 10 Minuten soll er dann wieder zurück gekehrt sein.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/61578-martial-law-call-raises-pnoys-hackles