Barangay Wahl: Wähler sollten lesbar schreiben können

25. Okt. 2013 – Wessen Handschrift der eines Arztes ähnelt, der gerade einem Patienten ein Rezept ausstellt, hat ziemlich gute Chancen, dass seine Stimme bei der Barangay Wahl als „ungültig“ gewertet wird.

Die Wahlkommission (Comelec) erinnerte die Wähler daran, die Namen ihrer ausgewählten Kandidaten zum Barangay Captain und der Beisitzer leserlich zu schreiben, da dies eine „manuelle“ Wahl sei.

Auch ermahnte der Comelec Sprecher James Jimenez die Wähler daran, den vollen Namen ihres Kandidaten zu schreiben, vor allem wenn mehrere den selben Namen hätten.

Im Gegensatz zu den automatisierten Wahlen, würden die Stimmen bei der Barangay Wahl von Mitgliedern des ‚Board of Election Tellers‘ (BET) und nicht durch die Wahlmaschinen ausgezählt werden.

Weiter forderte er die Wähler auf, Verstöße gegen das Wahlgesetz mit dem Handy zu fotografieren und diese sofort bei der Polizei und der Comelec anzuzeigen.

„Aber Sie sollten es in einer Weise tun, dass Sie ihre eigene Sicherheit nicht gefährden. Sie sollten immer daran denken, dass es kein Bericht wert ist, die eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen.“

Die Comelec und die Polizei gingen auch Meldungen über systematischen Stimmenkauf nach, der in einigen Orten grassiere. Skrupellose Kandidaten verteilten in der Regel ein paar Tage vor den Wahlen Bargeld, für das Versprechen sie zu wählen.

„Wir überlassen dies der Öffentlichkeit, diese Fälle von direkter Geldverteilung an die Wähler, zu berichten.“, hieß es bei der Comelec.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/513735/voters-reminded-dont-write-like-a-doctor