Überschwemmungen verschlimmern Elend in Zamboanga

6. Okt. 2013 – Heftige Regenfälle überschwemmten die Evakuierungs-Zentren in Zamboanga City und brachten weiteres Elend über Tausende von Menschen, die durch die blutige Belagerung von muslimischen Rebellen vertrieben wurden.

Fast einen Monat nachdem Anhänger der ‚Moro National Liberation Front‘ (MNLF) unter ihrem Anführer, Nur Misuari, Zamboanga City belagerten, verbringen noch immer mehr als 116.000 Menschen – rund ein Zehntel der Bevölkerung der Hafenstadt – in Notunterkünften, in denen es an Toiletten und Medizin mangelt.

Nun haben jedoch die Behelfszelte der Regierung dem schweren Regen, der seit Freitag fiel, nicht standgehalten. Die Folge waren knietiefe Überschwemmungen, sagte der Katastrophenschutz. „Das Wasser ist noch immer knietief an manchen Stellen. Es ist schlammig und die Menschen sind klatschnass.“

Von den 71.000 Menschen, die in dem Hauptevakuierungs-Zentrum im Sportstadion Zamboangas Zuflucht suchten, mussten 46.000 ihre Zelte an höher gelegene Orte verlegen, während der Rest besser geschützt war.

Die schweren Regenfälle haben auch die „Säuberungs“-Aktionen betroffen, meldete ein Polizeisprecher. „Es gibt an vielen Orten Überschwemmungen, selbst unsere Büros im Polizei Camp sind betroffen.“, ergänzte er.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/59455-floods-add-misery-to-zambo-evacuees