Das Takatuka Lodge – Beach and Dive Resort

Der Sugar Beach in Sipalay

Der Sugar Beach in Sipalay

An der Südwestküste von Negros, etwa 180 km südlich von Bacolod und 20 km nördlich von Hinoba-an liegt der kleine Ort Sipalay und dort wiederum eine der schönsten Badebuchten – bekannt als Sugar Beach oder Langub Beach wie ihn die Einheimischen nennen.

An dieser Badebucht hat man die Auswahl zwischen 6 bis 8 Resorts (je nach Jahreszeit), die für jeden Geschmack und Geldbeutel ein gutes und günstiges Angebot vorhalten.

Das ungewöhnlichste Resort – und das nicht nur in dieser Bucht – ist mit Abstand das Takatuka Lodge (http://www.takatuka-lodge.com/).

Das Takatuka Lodge - Beach and Dive Resort

Das Takatuka Lodge – Beach and Dive Resort

Zu erreichen ist es mit dem Boot freundlicher Fischer, da die Brücke für jeglichen Transportverkehr gesperrt ist. Man kann sein Fahrzeug auch an der Brücke abstellen und gegen eine kleine Gebühr (50 Pesos / Tag) von der freundlichen Fischerfamilie beaufsichtigen lassen.

Busreisende fahren bis zum Ortskern von Sipalay und lassen sich dort am Strand, ebenfalls per Boot, von den jeweiligen Resortbesitzern abholen.

Nach einer beschaulichen Bootsfahrt auf dem kleinen Fluß erreicht man nach 15 – 20 Minuten die Sugarbay und das Takatuka Lodge.

Mit Liebe zum Detail

Mit Liebe zum Detail

Schon durch seine Farbenpracht fällt es ins Auge und wenn man erst einmal drinnen ist werden die Sinne von ungezählten, verrückt angeordneten Details, gereizt.

Die Häuser dort sind alle einem Motto gewidmet; so hatten wir das Rockadelic gebucht, was dann folgerichtig in seiner Ausstattung dem „schweren Rock“ eine Referenz erwies. Eine Fülle von Details ließ einen den gesamten Aufenthalt über ständig Neues, vor allem Witziges, entdecken.

Zu entdecken galt es auch die jeweiligen Lichtschalter, so war der Badezimmerlichtschalter z.B. in der weiblichen Büste an der Wand „versteckt“ – rechte Brust mit rotem Knopf. Neben der Eingangstür schaltete man die Raumbeleuchtung an einem ehemaligen CD-Player ein und aus.

Meine Freunde hatten sich das neueste und größte Appartment geleistet: das Nautilus. Auch hier war alles dem „Jules-Verne U-Boot“ gewidmet, selbst der Fernseher war liebevoll und einfallsreich gestaltet. Im Restaurantbereich herrschte auch eine bunte Farbenpracht und Utensilien aller Herkunft fanden ihren Platz. Die Toiletten waren mit für Männer/Frauen typischen Utensilien ausgestattet und das Waschbecken im Vorraum war eine umgestaltete Werkzeugkiste.

Vieles erwacht zu neuem Leben: hier Weinflaschen

Vieles erwacht zu neuem Leben: hier Weinflaschen

Und selbst für bereits geleerte Rot- oder Weißweinflaschen eines bekömmlichen Kalifornischen Weines, fanden die Resortbetreiber eine ebenso stilvolle wie lustige Lösung: Eine Weinflaschenmauer!

Das Personal dort ist sehr gut eingearbeitet und bemüht sich sehr um die Zufriedenheit der Gäste, was ihnen bei uns zu 100% gelang.

Das Angebot und die Qualität des Essens (vom Frühstück bis zum Abendessen) ist als außerordentlich gut, zu einem günstigen Preis, zu beschreiben.

Die Anlage ist sehr gepflegt, einschließlich des Strandes und es gibt Tauch- und Ausflugsmöglichkeiten.

Wer länger dort verweilt wird sicher den einen oder anderen Abend in einem der Nachbarresorts verbringen, zu einem Drink, einem Essen oder einfach der Möglichkeit andere nette und entspannte Reisende zu treffen!

Wer allerdings „Nightlife“, „Touristenunterhaltung“ oder ähnliches sucht, ist in dieser Bucht ganz falsch gelandet. Gerade deswegen ist ein Urlaub hier Entspannung und Verwöhnung pur – Prädikat: sehr empfehlenswert!

Autor des Reiseberichts: K. Knölke

Copyright: Die Bilder dieses Berichts sind Eigentum des Autors. Jegliche anderweitige Verwendung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht gestattet. (Bei Bedarf stellen wir gerne den Kontakt her.)

Noch mehr Bilder zum genießen:
(als Slideshow oder in der Bilderliste, bitte anklicken)

[nggallery id=16]