Neue Richtlinie lässt gemeldete Verbrechensquote in Cebu um 172% ansteigen

25. Okt. 2013 – Einen Anstieg der Verbrechensquote um 172 Prozent in der ganzen Provinz, wurde von der Polizei der Provinz Cebu (CPPO) für die ersten acht Monaten des Jahres 2013, im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.

Allerdings ist der Anstieg nicht durch eine geringere Verbrechensbekämpfung verursacht, sondern die Auswirkung der neuen Richtlinie an alle Polizeistationen, alle Verbrechen in ihrer Zuständigkeit zu melden, auch die auf Barangay Ebene.

Von Januar bis August dieses Jahres hat die CPPO insgesamt 10.665 Straftaten gemeldet, was einer Zunahme um 172 Prozent gegenüber der 3.920 Fälle des Vorjahres entspricht. Damit entlarvt die Polizei die Unterschlagung der Mehrzahl der Verbrechensfälle in der Vergangenheit.

Der Leiter der CPPO, Supt. Noel Gillamac erklärte, die Zunahme der Verbrechensfälle bedeute nicht unbedingt, dass sich auch tatsächlich mehr Verbrechen ereignet hätten, in den vergangenen Monaten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, sondern lediglich die Zunahme der „gemeldeten“ Verbrechen zeige.

Gestern präsentierte Gillamac Vertretern der Provinzregierung, die neueste Kriminalstatistik für das Jahr 2013. Vize-Governor Agnes Magpale meinte, dass sie für die neue Form der Verbrechensstatistik der PNP offen sei. Diese berichte ehrlich die korrekten Zahlen, was eine große Hilfe sei, um der Kriminalität in der Provinz entgegen zu treten.

„Ich mag wie sie das angehen. Er hat das schon richtig gemacht.“, kommentierte Magpale die Arbeit Gillamacs, der erst vor einem Monat die Führung der CPPO übernahm.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/10/25/1249220/crime-rate-cebu-increases-72