Pacquiao-Clan: im „Dienst für den Wähler“ – Verwandte in der Politik

20. Okt. 2013 – Nicht sehr viele Verwandte von Manny Pacquiao, dem Boxer und Kongressabgeordneten, folgen ihm in den Ring, dafür kandidieren aber mindestens zwei weitere von ihnen bei den Barangay-Wahlen am 28. Oktober, mit dem Hinweis, dass auch sie ihre Leidenschaft für den „Dienst am Wahlvolk“ entdeckt hätten.

Wenn die sogenannte „Pacman Power“, Bobby Pacquiao und Domingo Velbestre (ein Halbbruder) zum Sieg führen sollte, dann beträgt die Zahl der Pacquiao Verwandten in gewählten Positionen in South Cotabato und in Sarangani, ein halbes Dutzend.

Bobby strebt einen Coucilor-Posten im Gemeinderat von Labangal an, wo seine Frau Lorelei für eine zweite Amtszeit zum Barangay Captain kandidiert. Velbestre bewirbt sich als Vorsitzender des Barangays Calumpang.

Als Pacquiao vor ein paar Jahren in die Politik ging und zunächst als Bürgermeister Kandidat für GenSan scheiterte, sagte er ebenfalls, dass er nur den „Wählern dienen“ wolle.

Der Spruch wurde auch von seinem Bruder Ruel getätigt, von seine Frau Jinkee und von Lorelei. Wie Pacquiao selbst, der schließlich als Abgeordneter von Sarangani gewählt wurde, waren Jinkee, Ruel und Lorelei auch siegreich in ihren politischen Ämtern.

Ruel, der das Rennen um einen Kongress-Sitz im vergangenen Mai verlor, hatte zunächst zugesagt, sich nicht mehr um das Amt in Apopong zu bemühen, änderte aber später seine Meinung im Interesse des „Dienstes am Wähler“. „Wir wollten unseren ‚Dienst für die Wähler‘ erweitern. In meinem Fall will ich meinen Mitbewohnern in Labangal dienen.“, sagte Bobby den Reportern.

Domingo Velbestre, ein älterer Bruder des Boxers sagte, Pacquiaos Erfolg in der Politik, habe ihn dazu inspiriert, auch Politiker zu werden. Und an erster Stelle auf seiner Agenda, so sagte er, sei natürlich der „Dienst für den Wähler“.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/510349/more-pacquiao-relatives-go-into-politics