Nach 3-jähriger erfolgloser Diplomatie, droht Hong Kong mit einem „OFW-Verbot“

12. Okt. 2013 – Der Vorsitzende des Abgeordnetenhaus-Ausschusses für Angelegenheiten der OFWs, hat gestern über den Vorschlag einiger Hong Kong Politiker seinen Unmut zum Ausdruck gebracht, die philippinische ‚Overseas Filipino Worker‘ (OFW) in ihrem Land verbieten wollen.

Der Vorsitzende der Jury, Walden Bello sagte, Hong Kongs Politiker sollten philippinische OFWs von ihrem Versuch verschonen, Präsident Aquino zu zwingen, sich für die Geiselnahme 2010 in Manila zu entschuldigen.

Der Vorschlag rieche geradezu nach Rassismus. Anstatt mit rechtlichen und diplomatischen Mitteln eine Lösung anzustreben, würden einige Hong Kong Politiker unschuldige Filipinos als Ziel ihrer Hetzkampagne wählen, meinte Bello.

Die von Hong Kong wahrgenommene Ungerechtigkeit, hinsichtlich der Reaktion der philippinischen Regierung bei dem Luneta-Vorfall, dürfe nicht mit einer weiteren Ungerechtigkeit gegen die Arbeiter fortgesetzt werden, die gut für sie gedient hätten, trotz der Schwierigkeiten und harten Arbeitsbedingungen, mit denen viele von ihnen oft konfrontiert würden, ergänzte Bello.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/59801-hk-ban-on-ofws-unjust