Gesetz gegen Rüpel unter Taxifahrern: Schützt das die Passagiere?

13. Okt. 2013 – Senatorin Miriam Defensor-Santiago will mit einem Gesetz gegen die „Horrorgeschichten“ die Taxi-Passagiere erleben, vorgehen und eine Grundlage für einklagbare Rechte schaffen.

So fordert der Gesetzentwurf die einklagbaren Rechte der Passagiere auf „ein Taxi, das sauber, rauchfrei und in gutem Zustand ist, auf einen höflichen und hilfsbereiten Fahrer, der die preiswerteste Strecke fährt.“

Santiago betonte die Notwendigkeit, ein Gesetz zu erlassen, um die Passagiere zu schützen und fügte hinzu, dass das Taxi die bevorzugte Beförderungsform der Touristen sei.

„Viele Fahrer und Taxi-Unternehmer entwickeln Maschen, um ihre Gewinne zu erhöhen und opferten dafür die Gefälligkeit und den Service.“, schrieb Santiago in den Erläuterungen.

Nach Santiagos Gesetzesvorlage, werden sowohl der Fahrer als auch der Taxi-Unternehmer bei Verstößen bestraft werden. Die Geldbußen bewegen sich zwischen 2.000 bis 10.000 Pesos, abhängig von der Häufigkeit des Vorfalls. Wiederholungstätern kann vorübergehend der Führerschein entzogen werden.

Taxifahrer und Betreiber sollen außerdem verpflichtet werden, deutlich sichtbar ihren Ausweis, sowie den Namen des Betreibers und weitere Details anzubringen. Die Rechte der Taxi Passagiere müssen ebenso im Inneren des Taxis angezeigt werden, zusammen mit Anweisungen, wie Verstöße zu melden sind.

„Es gibt zu viele beunruhigende Berichte von Taxifahrern und Betreibern, die ihre Passagiere ausnutzten und verärgerten, von Flegelhaftigkeit oder Unhöflichkeit bis hin zu Raub und Körperverletzung. Es ist höchste Zeit, dieses Transportgewerbe auf Vordermann zu bringen.“, sagte sie.


Quelle u.a.: http://www.rappler.com/nation/41207-miriam-santiago-cab-drivers