Jinggoy Estrada: „Meine Auslandsreise ist keine Flucht“

28. Okt. 2013 – Senator Jinggoy Estrada (Sohn des wegen Korruption gestürzten Ex-Präsidenten) bestätigte, dass er in die Vereinigten Staaten fliegen will, obwohl er zu den 37 Personen zählt, deren Pässe als ungültig erklärt werden sollen, aufgrund ihrer Beteiligung beim Pork-Betrug.

Estrada erklärte, dass sie eine zweite Meinung wegen der Erkrankung seiner Frau einholen wollten, bei der Brustkrebs diagnostiziert wurde. Der Senator versicherte jedoch, dass er auch sofort danach zurückkehren werde.

„Ich wurde hier geboren, ich wuchs hier auf und hier in meinem Land will ich auch sterben. Ich glaube nicht, dass ich mich verstecken muss. Warten wir ab, in 2 Jahren werde ich freigesprochen.“, sagte Estrada in einer Textnachricht.

Er wiederholte auch, dass es keinen Grund dafür gäbe, seinen Pass zu annullieren. „Ich glaube nicht, dass ich ein Gesetzesflüchtling bin, auch wurde ich nicht verurteilt. Also bleibt als Grund hierfür nur übrig, dass ich eine Bedrohung für die nationale Sicherheit bin?“

Estrada erklärte, dass er bereits seine Reisepläne angekündigt habe, bevor Leila de Lima die Pässe der wegen des Pork-Betruges Angeklagten, annullieren wollte.

Er sagte weiter, dass er keine Notwendigkeit dafür sehe, seine Reise von Senatspräsident Franklin Drilon genehmigen zu lassen, da seine Reise schließlich nicht dienstlich sei.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/60745-jinggoy-set-to-leave-for-us-with-ailing-wife