Erdbeben lässt Touristenattraktion entstehen

29. Okt. 2013 – Eine weitere touristische Attraktion könnte schon bald in Bohol entstehen, infolge des zerstörerischen Erdbeben vom 15. Oktober, das die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Naturwunder der Provinz zerstörte oder beschädigte.

Lokale Politiker haben sich darauf verständigt, aus der zuvor unbekannten „Nord Bohol Verwerfung“ in der Stadt Inabanga, eine Touristenattraktion zu machen.

„Wir werden mit Hilfe der ‚University of the Philippines National Institute of Geological Science‘ ein Museum in der Region errichten. Sie werden uns bei dem Layout in der Gegend unterstützen.“, sagte der Gouverneur von Bohol, Edgar Chatto und fügte hinzu, dass der Standort sowohl für wissenschaftliche Studien als auch den Tourismus geeignet sei.

Die „Aufschiebung“, die das ‚Philippine Institute of Volcanology and Seismology‘ (PHIVOLCS) erst am 23. Oktober entdeckte und für das Erdbeben verantwortlich ist, ließ einen drei Meter hohen Erdwall entstehen, der mehrere Kilometer lang ist.

Chatto will mit Fotografien das zerstörerische Erdbeben im Museum dokumentieren, wie auch einen Teil des Erdwalls, an dessen höchster Stelle, so dass diese vor Regenfällen und den daraus resultierenden Erdrutschen geschützt sei.

Er betonte jedoch, dass ihre Aufmerksamkeit noch immer auf der Wiederherstellung der Provinz liege und der Hilfsgüterverteilung an die betroffenen Familien, von denen immer noch viele in provisorischen Zelten lebten.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/10/29/1250698/fault-serve-tourist-site