Das kostet eine Bestattung

31. Okt. 2013 – Es gibt Menschen, die Selbstmord begehen, weil sie zu arm sind. Aber wahrscheinlich kennen die nicht die Kosten für das Sterben. Ein Sarg kostet zum Beispiel Tausende Pesos. Der billigste Sarg bei dem ‚Mt. Olive Eternal Life Services‘ Bestattungsunternehmen kostet 28.000 Pesos, der teuerste 300.000 Pesos.

„Wenn man das mit einer Sterbeversicherung monatlich im voraus bezahlt, kann man sparen.“, sagte der Verkäufer Concepcion Sanico. So koste der 28.000 Pesos-Sarg bei einer monatlichen Rate von 235 Pesos, zahlbar innerhalb von fünf Jahren, nur 14.000 Pesos. Im Preis inbegriffen ist bereits die Einbalsamierung und der Leichenwagen während der Beerdigung.

Da wir nicht wissen, wann wir sterben werden, ist es immer besser, so früh wie möglich eine Sterbeversicherung abzuschließen, so dass die zurückgelassene Familie, nicht neben der Trauer auch noch die Zahlung der Bestattung bewerkstelligen muss, sagte Concepcion.

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Eine weitere Belastung, für die die trauernde Familie aufkommen muss, ist der Leichenschmaus, der während der mehrtägigen Totenwache für die Besucher anfällt. Dabei entstehen schon unkalkulierbare Kosten für Getränke und Lebensmittel (Sandwiches, Snacks, Kuchen und Kaffee) für eine unbekannte Menge an Menschen, die darüber hinaus auch oft über Nacht bei der Totenwache bleiben.

Und dann gibt es noch die Gebühr für die Heilige Messe, bei der der Verstorbene den traditionellen Segen erhält, bevor er beerdigt wird. Bei der ‚Santa Teresa de Avila Parish‘ in Talisay City beträgt die Gebühr für eine Bestattungs-Messe 1.500 Pesos. Die Preise variieren je nach Kirche. Bei der ‚Alliance of Two Hearts Parish‘ in Banawa (Cebu City) liegt diese Gebühr an Sonntagen bei 1.000 Pesos und an Werktagen bei 750 Pesos. Es gibt aber auch Kirchen, bei denen die Gebühr nur 500 Pesos beträgt.

Nach der Messe wird der Tote dann auf den Friedhof gebracht. Auf dem ‚Poblacion Catholic Cemetery‘ in Talisay City kostet ein ‚Apartment-Type‘ Grab 5.000 Pesos. Die Zahlung ist eine Grabmiete für fünf Jahre. Danach kann der Verstorbene in ein Knochengrab (40x60cm) umziehen, das derzeit 2.500 bis 3.000 Pesos kostet.

Diejenigen, die sich es leisten können, können auch private Grundstücke für Mausoleen kaufen. Ein 25-Quadratmeter-Grundstück, das drei Gräbern im Apartment-Stil Platz bietet, kostet mindestens 80.000 Pesos. Der Bau des privaten Grabes kommt noch dazu.

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Eine weitere Notwendigkeit bei der Bestattung eines verstorbenen geliebten Menschen, ist der Grabstein. Dieser wird für 2.800 Pesos aus Granit angeboten, während er aus Marmor nur 1.800 Pesos kostet. Der Preis enthält bereits die Beschriftung und die Montage.

In letzter Zeit haben sich einige Menschen für eine Feuerbestattung entschieden, statt der traditionellen Beerdigung, aus verschiedenen Gründen (Wunsch des Verstorbenen, andere Kultur, etc.). Einige sagen, die Feuerbestattung sei billiger und koste nur zwischen 20.000 und 50.000 Pesos, da man kein teures Grab oder einen teuren Sarg benötige. Es gibt billige Urnen, worin die Asche aufbewahrt werden kann.

Nach der Beerdigung kommen auf die Hinterbliebenen weitere Kosten für die Grabpflege hinzu (20 Pesos für eine Reinigung), die Kerzen (Preis reicht von 1 bis ein paar hundert Pesos, abhängig von der Größe), die Blumen (die günstigsten liegen bei 5 Pesos) und der Beleuchtung (250 Pesos pro Lampe) während des 2. November.

Wenn die Hinterbliebenen sich für die preisgünstigste Bestattung entscheiden würden, dann müssten sie mindestens 40.000 Pesos berappen, um ihre Toten zu beerdigen. Der Betrag beinhaltet keine Snacks für Besucher der Totenwache.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/10/31/1251465/special-report-cost-dying