Aquino: Ausländer benötigen kein Land um erfolgreich zu sein

19. Okt. 2013 – Präsident Aquino beharrte gestern darauf, dass seine Regierung keine Änderung der Verfassung anstrebt, um Ausländern den Landbesitz in den Philippinen zu ermöglichen.

Aquino tätigte diese Erklärung bei einem Mittagessen mit rund 200 koreanischen Top-Führungskräften der koreanischen Wirtschaft im Grand Hyatt Hotel in Seoul, im Rahmen seines Staatsbesuchs.

„Derzeit streben wir keine Änderung der Verfassung an.“, sagte er in seiner Rede an die koreanischen Geschäftsleute. Er verwies auf China als Beispiel für ein Land, das ebenfalls Ausländern den Landbesitz verbietet und dennoch ein gutes Wirtschaftswachstum zeige.

„China gilt als eines der beständigsten Länder in Bezug auf Wirtschaftswachstum der letzten zehn Jahre und ich kann nachvollziehen, dass es in China Ausländern nicht gestattet ist, Grund und Boden zu besitzen.“, meinte der Präsident.

„Also, das scheint kein Hindernis in Sachen Profitabilität und Wachstum für irgendein Unternehmen zu sein.“, sagte Präsident Aquino weiter.

Das Verbot für Ausländer, Land zu besitzen in den Philippinen, ist in der philippinischen Verfassung verankert.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/60227-aquino-aliens-cant-own-land