Philippinen zeigen Verständnis für Absage von Obamas Staatsbesuch

3. Okt. 2013 – Die malaysische und philippinische Regierung erklärten gestern, dass sie Präsident Barack Obamas Entscheidung verstehen, die geplanten Besuche ihrer Länder zu stornieren. Das Weiße Haus kündigte zuvor an, dass Obama seine Besuche in Malaysia und den Philippinen während seiner bereits lange zuvor geplanten Reise nach Asien, wegen der amerikanischen Haushaltskrise, absagte.

Obama wird voraussichtlich am Samstagabend seine ursprünglich als 4-Länder-Reise geplante Tour starten. Laut dem Weißen Haus, wird Obama nach Indonesien und Brunei reisen. Die Reise sei Teil der Förderung der Wirtschaftsbeziehungen der USA mit Asien.

Das Weiße Haus erklärte, Obama habe den malaysischen Premierminister Najib Razak und den philippinischen Präsidenten Benigno Aquino am Dienstag angerufen und über seine geänderten Pläne informiert. Gleichzeitig habe er zugesagt, die Reisen in beide Länder zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Najib berichtete, Obama habe ihn darüber informiert, dass Außenminister John Kerry den Präsidenten auf der Unternehmer-Konferenz in Kuala Lumpur am 11. Oktober vertreten wird. Kerry wird auch nach Manila zu Gesprächen mit philippinischen Offiziellen reisen, laut der US-Botschaft.

In Manila sagte Ricky Carandang, ein Sprecher Aquinos, dass Obamas Entscheidung verständlich sei und sich die Philippinen darauf freuten, ihn zu einem günstigeren Zeitpunkt begrüßen zu dürfen.

Durch den amerikanischen Haushaltsstreit wurden Hunderttausende Staatsbedienstete in den Zwangsurlaub geschickt, während die Demokraten mit den Republikanern weiter verhandeln.

Obama musste bereits zweimal seine Reise nach Asien absagen: einmal, um in Washington bei der Abstimmung seiner Gesundheitsreform anwesend zu sein und das zweitemal wegen der Ölpest im Golf von Mexiko.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/86957/malaysia-philippines-ok-with-obama-cancellation