Zamboanga nach 10 Tagen Belagerung: Hoffnungsschimmer?

19. Sep. 2013 – Die Belagerung von Zamboanga City hinterlässt mehr als hundert Tote und hunderttausend Vertriebenen. Aber am 10. Tag der Konfrontation, beginnt die Stadt wieder etwas Hoffnung zu schöpfen.

Es ist Tag 10 in der Auseinandersetzung zwischen Regierungstruppen und der MNLF. Die Rebellen behaupten sich in verschiedenen Arealen der Stadt. Wieder brach Feuer in Sta. Catalina aus. Insgesamt 104 Menschen starben bisher, die meisten von ihnen Rebellen. Fast 126.000 Bewohner sind in Notunterkünften untergebracht.

Aber nach und nach will Zamboanga City versuchen, wieder Leben zu zeigen. Auch wenn die Rebellen immer noch hier sind, aber die Freilassung vieler Geiseln wirkt irgendwie beruhigend, sagen zumindest einige.

Die Schulen und Büros bleiben auch weiterhin geschlossen. Noch gilt eine Ausgangssperre für die Stadt. Der Markt in Zamboanga City bleibt ebenfalls geschlossen. Jedoch haben die Händler einen anderen Ort gefunden, um ihre Geschäfte zu tätigen. Einige Banken, Geschäfte und Restaurants öffnen bereits wieder. Der Flughafen und der Hafen sollen heute wieder geöffnet werden.

Eine Bewohnerin berichtet: „Es war wirklich schwer, die Menschen haben nun Angst. Aber jetzt wird es langsam besser, da die Menschen in die Innenstadt gehen können, um Gemüse zu kaufen.“ Ein anderer erzählt: „Seit 10 Tagen habe ich keine Arbeit. Ich konnte meine Kinder und meine Frau nicht ernähren. Gestern ging ich zum DSWD, doch die scheuchten mich weg.“

Bürgermeisterin Climaco sagt, für Zamboanga City sei es wichtig, dass die Rebellen ins Gefängnis gesteckt werden. Die Bürgermeisterin will sicherstellen, dass es sich nicht wiederholt.


Quelle u.a.: www.rappler.com/video/reports/39263-day-10-zamboanga-city-struggles-to-rise