Polizei: Pampanga Massakeropfer wurden hingerichtet, nicht beraubt

27. Sep. 2013 – Die Polizei hat einen Raub als Motiv hinter dem Massaker am gesamten Haushalt einer reichen Familie in einem Nobelviertel der Stadt San Fernando vom vergangenen Freitag, ausgeschlossen. (Siehe Bericht HIER: Räuber ermorden 6 Personen bei missglücktem Raubüberfall)

Zunächst vermutete die Polizei einen Raubüberfall hinter den Morden, aber durch neue Entwicklungen bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Massaker auf das Konto von professionellen Killern geht. Laut Polizeichef Oscar Albayalde, habe die Task Force keinen Diebstahl von wertvollen Gegenständen oder Bargeld, am Wohnsitz der Opfer feststellen können, wie zuvor in den Medien berichtet wurde.

„Der Stil der Morde, deutet darauf hin, dass die Täter professionelle Killer waren.“, sagte Albayalde. Die Art und Weise, wie die Opfer mit Kopfschuss erschossen wurden, einer nach dem anderen, sei präzise abgelaufen. Alle sieben Personen (die 7. Person erlag später ihren Verletzungen) wurden mit einer einzigen Waffe getötet.

„Es scheint, dass nur eine einzige Mordwaffe von den Tätern verwendet wurde. Alle am Tatort gefundenen Patronenhülsen stammen von der selben Pistole.“, sagte Albayalde. „Dies bedeutet, dass nur einer der Täter bewaffnet war.“, meinte er.

Die Täter wurden von der Überwachungskamera des Nachbarhauses zwar aufgezeichnet, aber wegen der Entfernung zur Edejer Residenz, seien die Aufnahmen nicht klar genug, um die Verdächtigen darauf zu erkennen. Die Polizei berichtete, das Massaker ereignete sich zwischen 13 und 15:30 Uhr, wurde aber erst gegen 18 Uhr entdeckt und bei der Polizei gemeldet.

Die Opfer hatten einen unbekannten Besucher vor dem Massaker. Der Besucher verließ das Haus um 12:45 Uhr, wie die Überwachungskamera aufzeichnete. Die Opfer waren gerade mit dem Mittagessen fertig, als sie von den Killern getötet wurden.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/provincial/58859-ppanga-police-massacre-suspects-guns-for-hire