NBI hebt „illegale Job-Agentur“ aus

26. Sep. 2013 – Eine angeblich illegale Job-Anwerberin und die Mitarbeiter ihres Büros in Minglanilla (Cebu), gingen dem ‚National Bureau of Investigation‘ (NBI) am Dienstag ins Netz.

Der Leiter der regionalen NBI, Antonio Pagatpat sagte, die Operation stammte von zahlreichen Beschwerden, die sie gegen Kirby G. von ‚Intertech 888‘ erhielten. So gaben mehrere Kläger an, von ihr für einen Auslandsjob rekrutiert worden zu sein, auch wenn sie keine Erlaubnis durch die ‚Philippine Overseas Employment Agency‘ (POEA) hatte.

Pagatpat sagte, die NBI Ermittler verhafteten G. und ihre Mitarbeiter um 16 Uhr in 2 Büros der zweiten Etage der ‚Gee-Ann Arcade‘ in Minglanilla. Intertech 888 ist angeblich ein Job-Rekrutierungsbüro, das sich nach außen als Call Center tarnt.

Pagatpat berichtete, G. rekrutierte die Kläger für einen Job in der Produktion in Australien, mit Gehältern zwischen 5.000 und 6.000 AUS$ pro Monat, sowie freier Kost und Logis im ersten Jahr eines 4-Jahres-Vertrags. G. versprach auch, die Flugtickets nach Australien zu zahlen, verlangte aber hierfür eine ‚Assessment Fee‘ (Bearbeitungsgebühr) von 20.000 Pesos. Die Kläger gaben an, sie bezahlten eine Anzahlung in Höhe von 10.000 Pesos und ihnen wurde darauf hin ein Job im Ausland zugesagt.

DKB-Partnerprogramm

Jedoch nach Überprüfung bei der POEA erfuhren sie dann, dass G. überhaupt nicht befugt war, sie zu rekrutieren oder Arbeitnehmer ins Ausland zu vermitteln.

Das NBI schickte darauf hin einen Lockvogel, der vorgab die Gebühr über 20.000 Pesos begleichen zu wollen. Dabei verhafteten sie G. und zwei weitere Mitarbeiter, nach Erhalt des zuvor markierten Geldes. Die Beamten beschlagnahmten das markierte Geld von der Betriebsleiterin Jennylyn P., die sie zusammen mit G. verhaftete.

Die Ermittler beobachteten auch, wie eine Belladona L. neuen Bewerbern eine Anleitung gab und nahmen sie ebenfalls fest. L. wurde dabei geschnappt, als sie in einen angrenzenden Raum zu fliehen versuchte. Das dabei entdeckte Zimmer, war das zuvor genannte Call Center, das G. zur Tarnung ihres Rekrutierungsgeschäfts verwendete.

Die 10 Leute in dem Raum suchten an ihren Computern Unternehmen in Australien, die Bedarf an „Filipino Workers“ hatten.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/09/26/1238327/nbi-nabs-illegal-recruiter