Illegale philippinische Einwanderer auf Obamas Agenda

25. Sep. 2013 – Eins der Gesprächsthemen bei US-Präsident Barack Obamas erstem Besuch in den Philippinen, wird die wachsende Anzahl an illegalen philippinischen Einwanderern in den Vereinigten Staaten sein, berichtete der US-Botschafter in den Philippinen.

„Klar ist, dass es Diskussionen über Wirtschaft und Handel geben wird, genauso wie militärische und vor allem den Beziehungen zwischen den Menschen, da 4,5 Millionen Filipinos in der USA leben. Aber auch das TNT Problem werden sie diskutieren.“, sagte US-Botschafter Harry K. Thomas am Dienstag.

„TNT“ ist ein Akronym für „tago ng tago“ (frei übersetzt „immer versteckt“), ein Begriff für Filipinos, die sich im Ausland verstecken, ohne Aufenthaltsgenehmigung und sich der Deportation durch die Behörden entziehen.

Thomas sagte, dass sich der Besuch von Obama noch in Vorbereitung befinde, aber Obama schon sehr gespannt auf seinen Philippinenbesuch sei. Der US-Präsident, der sein Amt im Jahr 2009 antrat, wird auf Einladung Präsident Aquinos, die Philippinen vom 11. bis 12. Oktober besuchen.

„Wie Sie wissen, hat Obama eine sehr gute Beziehung zu Präsident Aquino. Vielleicht erinnern Sie sich, dass Präsident Aquino der erste ASEAN Präsident war, mit dem Präsident Obama Gespräche in New York führte.“, fügte er hinzu.

Im Jahr 2012 traf Aquino Obama im Weißen Haus zu einem Arbeitsbesuch. Sein Besuch in dem Land ist nun Teil einer 4-Länder-Tour in Südostasien, einschließlich Indonesien, Brunei und Malaysia vom 6. bis 12. Oktober.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/86393/undocumented-filipino-immigrants-to-be-tackled-in-obama-visit-us-envoy