Frankreich bewertet die PH nicht mehr als Zufluchtsort für Steuerhinterziehung

2. Sep. 2013 – Die Philippinen befinden sich nicht mehr in der französischen „Blacklist“ der Länder, die die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Geldwäsche und Steuerhinterziehung, verweigerten.

Finanzminister Cesar Purisima erklärte, die französische Regierung habe die Philippinen am 29. August von der Liste der unkooperativen Steueroasen genommen, die nichts gegen Steuerhinterziehung unternähmen.

Purisima sagte, die Entfernung der Philippinen von der Blacklist sei ein Beweis dafür, dass die Regierung in der Lage sei, gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche in dem Land vorzugehen.

Frankreich platzierte ein Jahr nach einer Gesetzesänderung die Philippinen auf seiner Blacklist, was Franzosen Schwierigkeiten bei der Durchführung von geschäftlichen Transaktionen mit den betroffenen Ländern bereitete. Den jeweiligen Ländern auf der Blacklist wurden der Zugang zu französischen Banken bei der Verteilung und dem Empfang von Entwicklungshilfe verwehrt.

Purisima meinte, nach der Entscheidung der französischen Regierung, die Philippinen von ihrer Blacklist zu nehmen, sollten ausländische Unternehmen die Philippinen als Land mit einer „tragfähigen Gerichtsbarkeit“ ansehen und dort investieren.

„Wir hoffen, dass ausländische Firmen, nicht nur die französischen, dies als ein Signal ansehen, dass die Philippinen ein Niveau erreicht haben, mit wettbewerbsfähigen und transparenten Bedingungen für alle, die hier Geschäfte tätigen wollen.“, sagte er.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/09/02/france-removes-ph-from-blacklist/