25.000 Evakuierungen in Zamboanga während Feuergefecht weiter tobt

13. Sep. 2013 – Die Zahl der Evakuierten im laufenden Konflikt zwischen Regierungstruppen und den Rebellen der ‚Moro National Liberation Front‘, stieg auf fast 25.000, während die Feuergefechte in Zamboanga in ihren fünften Tag heute gingen.

Die Stadtverwaltung von Zamboanga City sagte in ihrem Twitter-Account, dass insgesamt 24.880 Personen an verschiedene Orte evakuiert wurden. Am Donnerstagabend, wurden die Einwohner der Villages Hondo, Sta. Barbara, Sta. Catalina, Talon-Talon und Mampang zwangsweise evakuiert, nachdem die Stadtverwaltung von Zamboanga City den Notstand ausrief. Die Stadtverwaltung erklärte, die Evakuierung wurde durchgeführt, da Gefahr für Leib und Leben unmittelbar bevorstanden.

Die anhaltenden Schusswechsel mit zeitweisen Scharmützeln, haben seit Montag 22 Menschen getötet, laut militärischen Quellen. Zwei von ihnen waren Soldaten, drei Polizisten und zwei Zivilisten. Fünfzehn Moro-Rebellen sollen ebenfalls getötet worden sein. 26 Soldaten wurden als verwundet gemeldet.

Zur Meldung über rund 80 kapitulierende Rebellen (siehe Bericht HIER), hatte Innenminister Roxas heute früh erklärt, gestern Abend seien in Verhandlungen „glaubwürdige Anzeichen“ von der MNLF gesendet worden, die sich zu „positiven Resultaten entwickelt“ hätten. Roxas bestritt aber weiterhin, dass sich 70 bis 80 Rebellen in Zamboanga ergeben hätten.

Jedoch bestätigte Roxas die Freilassung des katholischen Priesters Father Michael Ufana. Dies soll im Morgengrauen geschehen sein, obwohl der zuvor genannte Bericht bereits gestern Abend von der Freilassung berichtete. Das Nachrichtenmagazin „Rappler“ (Anm.: ein seriöses und anerkanntes Medium) besteht allerdings auf seiner Version, die nun Innenminister Roxas in Erklärungsnot bringt.


Quellen u.a.: www.rappler.com/nation/38797-roxas-positive-results-negotiations
und http://newsinfo.inquirer.net/487059/25000-evacuated-in-zambo-as-firefight-rages