Drogenhandel wird sich in den Philippinen noch verschlimmern

4. Sept. 2013 – „Das Problem des illegalen Drogenhandels in den Philippinen wird sich eher verschlimmern, als dass es sich bessern wird.“, dies war die Einschätzung des stellvertretenden US-Ministers für ‚International Narcotics and Law Enforcement Affairs‘ hinsichtlich der Situation von illegalen Drogen in den Philippinen, als er sich mit Innenminister Mar Roxas gestern in Camp Crame (Quezon City) traf.

Bei dem Treffen wurde die Bedrohung diskutiert, die von illegalen Drogen und dem Drogenhandel in den Philippinen ausgingen. „Es tut mir leid dies zu sagen, aber ich befürchte, das Problem wird sich eher verschlimmern, bevor es sich bessert.“, sagte Brownfield.

Der US-Minister gab seine Einschätzung auf Basis von erfolgreichen Ermittlungen der US-Regierung gegen illegale Drogen. Laut Minister Brownfield seien in den vergangenen 10 Jahren, die Nachfrage nach Kokain und Methamphetamin um 50% in der USA reduziert worden.

Dies sei der Grund, sagte Brownfield, weshalb Drogenkartelle nach neuen Märkten und Möglichkeiten suchten. Einige werden über Westeuropa nach Osten gehen und andere über Ostasien, wobei die Philippinen durch ihre geographische Lage ein Einstiegspunkt darstellten.

Brownfield verwies auf die Tatsache, dass die südamerikanischen Syndikate (Bolivien, Peru und Kolumbien), den einzigen Orten, die weltweit Kokain produzierten, lediglich den Pazifik überqueren müssen um an neue Märkte zu kommen. Dabei ist es für sie unmöglich, an den Philippinen vorbei zu gehen.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/57468-ph-warned-drug-traffic-to-worsen