BI Mitarbeiter fordern das Handyverbot zu überdenken

23. Sep. 2013 – Die Mitarbeiter des ‚Bureau of Immigration‘ (BI) forderten den Leiter der Behörde Siegfred Mison dazu auf, seinen Beschluss über ein Verbot von Handys im Dienst, zu überdenken. Die Angestellten meinten, das Verbot beeinflusse ihr tägliches Leben in der Art, dass sie den Kontakt mit der Außenwelt verlieren würden, besonders den zu ihren Familien und das selbst während der Pausen.

Demnach wurden sie verpflichtet, ihre Handys zu hinterlegen sobald sie zur Arbeit erscheinen und erhalten diese erst neun Stunden später zurück. (Vgl. Vorbericht HIER) Laut Pressemitteilung des BI, gebe es ein gemeinsames Handy bei der Dienstaufsicht, das die Beamten stattdessen verwenden könnten. Jedoch existierten solche Handys eigentlich gar nicht, so dass im Notfall oder anderen wichtigen Anlässen, die BI Mitarbeiter nicht kontaktiert werden könnten.

Die gleichen Angestellten sagten auch, dass es keine Notwendigkeit für das Verbot gäbe, da sie automatisch ihr Handy während der Arbeit oder der Abfertigung an den Schaltern nicht benutzten. Sie sind der Meinung, dass das Verbot zu weit gehe, da es sogar ihre Pausen oder Phasen beträfe, wenn sie nichts tun hätten und sie lediglich auf Flüge warteten, um die Passagiere abzufertigen.

Das sich beschwerende Personal betonte auch, dass selbst wenn ein gemeinsames Handy der Aufsicht zugewiesen würde, stelle es sie vor Schwierigkeiten, da einige Nachrichten von der Familie privater Natur seien.

Sie schlugen deshalb vor, das Verbot nicht für die gesamte Dienstdauer von neun Stunden zu verhängen, da sie ohnehin nicht die ganzen neun Stunden Dienst machten. Sie meinten die Hälfte der Zeit, tun sie gar nichts, als nur auf den nächsten Flug zu warten.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/58634-mison-urged-to-reconsider-cp-ban-on-bi-men-on-duty