Arbeitsministerium sagt Nein zu generellem 14. Monatsgehalt

22. Sep. 2013 – Die Regierung ist gegen den Gesetzentwurf von Senator Vicente Sotto, mit dem er ein 14. Monatsgehalt für Arbeitnehmer landesweit einführen wollte. Arbeitsministerin Rosalinda Baldoz sagte, ein 14. Monatsgehalt könnte den Arbeitnehmern mehr schaden als nützen, besonders denen, die in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt seien.

„Während jeder zusätzliche Vorteile mag, ist es doch eine Frage, wie es bezahlt werden soll.“, sagte sie. 99,6 Prozent der gewerblichen Betriebe landesweit, seien kleine und mittelständische Unternehmen, die kaum mehr als 10 Beschäftigte hätten und sich ein 14. Monatsgehalt nicht leisten könnten. „Die Bezahlbarkeit ist das Problem.“, sagte sie.

Ein 14. Monatsgehalt könnte enorme zusätzliche Kosten für die Arbeitgeber bringen und zu Schließungen vieler Gewerbebetriebe führen und Tausende Entlassungen von Arbeitnehmern zur Folge haben. Weiter meinte sie, nur große Unternehmen sollten verpflichtet werden, ein 14. Monatsgehalt zu zahlen.

„Wir sollten bedenken, dass wir 2,9 Millionen Arbeitslose haben und 17 Millionen Unterbeschäftigte (geringfügig Beschäftigte).“, sagte sie. Die Gewährung von zusätzlichen Anreizen, müsse auf Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beruhen oder leistungsabhängig erfolgen.

DKB-Partnerprogramm

Sotto hatte vorgeschlagen, dass Arbeitnehmer ein weiteres Bonus-Paket bräuchten, da das 13. Monatsgehalt in der Regel für Weihnachten verwendet würde. „Wir brauchen zusätzliche Einnahmen in der Mitte des Jahres, um den gewöhnlichen Arbeitern bei den Schul- und Gesundheitskosten für ihre Familie zu helfen.“, sagte er.

Die jüngste Lohnerhöhung um 10 Pesos sei zu klein im Vergleich zu den täglichen Ausgaben der gewöhnlichen Arbeiter, meinte Sotto. Der Gesetzentwurf beinhalte alle staatlichen und nicht-staatlichen Mitarbeiter, unabhängig von deren Beschäftigungsstatus oder der Zahlungsmethode.

Falls das Gesetz verabschiedet würde, erhielt jeder ein 14. Monatsgehalt, sofern er mindestens einen Monat beschäftigt ist. Der Vorschlag sieht weiterhin vor, dass das 13. Monatsgehalt bis spätestens 14. Juni gezahlt werden sollte und das 14. Monatsgehalt bis spätestens 24. Dezember des Jahres.

Der Mindestbetrag des 14. Monatsgehalt dürfe nicht weniger als 1/12 des gesamten Grundgehalts des Mitarbeiters in einem Kalenderjahr sein.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/09/22/1236828/dole-says-no-14th-month-pay