Taiwan: OFW’s werden durch Arbeiter aus anderen Ländern ersetzt

4. Aug. 2013 – Mindestens 4.000 OFWs in Taiwan verlieren jeden Monat ihren Job, da ihre taiwanischen Arbeitgeber sich weigern, deren Arbeitsverträge zu verlängern, nachdem die Philippinen es nicht fertigbringen, sich glaubwürdig zu entschuldigen und den Mord an einem taiwanischen Fischer zu entschädigen.

Taiwan hat damit begonnen Arbeiter aus anderen südostasiatischen Ländern einzustellen, vor allem aus Myanmar und Kambodscha, um die 4.000 Arbeitsplätze, die die philippinischen Arbeiter verloren, zu ersetzen, laut Manuel Geslani, einem Manager einer Vermittlungsagentur.

„Nachdem die Spannungen zwischen Taiwan und den Philippinen bereits in den vierten Monat gehen, werden mindestens 2.000 Arbeitsplätze an vietnamesische Arbeiter in diesem Monat übertragen werden, da die OFW Verträge nicht mehr verlängert werden.“ sagte Geslani. Diese Zahl steigt im kommenden Monat bereits auf 4.000.

Entsprechend einer Nachricht der ‚Taipei Daily‘, sagte Shen Kuo-Jung, ein Industrie Kapitän, sie erwägen die Regierung um Erlaubnis zu fragen, Arbeiter aus Myanmar und Kambodscha zu rekrutieren, da die Zahl der Filipinos, die in der Industrie entlassen würden, jeden Monat zunimmt.

Bei dem Zwischenfall war ein taiwanischer Fischer von der philippinischen Küstenwache kaltblütig erschossen und sein Boot mit rund 50 Schüssen durchsiebt worden. Die anschließende Untersuchung u.a. von der NBI, bestätigte dies. Jedoch sitzt Aquino auf dem Untersuchungsbericht und weigert sich ihn freizugeben, da dies unangenehme Konsequenzen für das Land hätte.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/08/04/filipinos-in-taiwan-losing-to-myanmar/