BI dreht sich im Kreis, im Falle der 3 Ausländer in Bicutan

16. Aug. 2013 – Das ‚Bureau of Immigration‘ (BI) hat die philippinischen Ehefrauen der drei Ausländer, die in Bicutan inhaftiert sind, aufgefordert die Namen der Personen zu nennen, die angeblich Geld von ihnen erpressten, für die Niederlegung ihrer Gerichtsverfahren und ihrer Freilassung aus der Haft.

Ohne Nennung der Namen durch die drei Ausländer, könne die Behörde nicht handeln, da die BI-Aufzeichnungen zeigten, dass bei allen drei Ausländern die Deportation bereits eingeleitet sei, aber noch diverse Gerichtsverfahren anhängig seien.

Laut der Sprecherin der Behörde Atty. Ma. Antonette Mangrobang, kann das BI die Vorwürfe nicht effektiv untersuchen, solange die Frauen der erpressten Gefangenen keine formelle Beschwerde einreichen würden und diejenigen identifizierten, die hinter der angeblichen Erpressung stünden.

Sollten die Kläger anonym bleiben wollen, werde das BI dennoch untersuchen, sofern ausreichende Fakten vorliegen. Die Anwälte der Ausländer hatten zuvor behauptet, dass die Ermittler von ihnen mehrere Millionen Pesos forderten, für die Freilassung der Gefangenen.

Das BI behauptet, dass die betroffenen Häftlinge nicht abgeschoben werden könnten, da verschiedene Kriminalfälle gegen sie anhängig seien.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/56334-bribe-try-for-3-foreigners-at-bi-detention-cell-probed