Rat an den „Präsidenten“ Pacquiao: zeig mal Leistung in der Politik

30. Juli 2013 – Manny Pacquiao hat natürlich das Recht, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren, aber er sollte doch zuerst mal verbal im Senat trainieren, bevor er auf das höchste Staatsamt schiele, riet ihm der Abgeordnetensprecher Feliciano Belmonte.

Belmonte sagte, Pacquiao sollte sich nicht sofort um das Amt des Präsidenten bemühen, sondern sollte zuerst mal seinen Beitrag als Gesetzgeber leisten. Er solle sich auf die Teilnahme an den Sitzungen konzentrieren und seinen Abwesenheitsrekord beenden.

„Er sollte zuerst mal als Senator trainieren und dort seine Feuertaufe erhalten.“ sagte Belmonte den Reportern. Aber er stimmte auch den Beobachtungen zu, dass sich Pacquiao zunächst auf seinen bevorstehenden Boxkampf in Macau konzentrieren will.

Aber der „Speaker“ wies auch darauf hin, dass jemand tatsächlich für das Amt des Präsidenten kandidieren könne, solange er die Mindestanforderungen erfüllt. Diese besagen, er muss mindestens 40 Jahre alt sein, als Filipino geboren und als Wähler registriert sein, Lesen und Schreiben können und wenigstens die letzten 10 Jahre vor der Wahl in den Philippinen gelebt haben.

Politische Erfahrung, politischer Hintergrund oder andere Qualifikationen seien nicht erforderlich für die Kandidatur zum Präsidenten, obwohl diese nicht schaden würden.

Inzwischen ruderte Paqcuiao wieder zurück (wie schon in der Vergangenheit als er den Mund aufmachte und angeblich was ganz anderes sagen wollte) und ließ von Fred Sternburg, dem Leiter der PR-Firma, die für Paquiao redet, verkünden: alles kalter Kaffee, denn der Bericht war nicht korrekt, sondern „er wurde aus dem Zusammenhang gerissen“! Na dann wissen wir das auch …


Quellen u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/454855/pacquiao-told-get-more-training-in-politics-before-eyeing-presidency
und http://www.abs-cbnnews.com/sports/07/29/13/pacquiao-misquoted-presidential-ambition
und http://manilastandardtoday.com/2013/07/30/pacman-urged-easy-on-prexy-ambition/