5 Mio. Pork für den Kauf von … ähm, von was eigentlich?

27. Juli 2013 – Senator Manuel Lapid geriet mal wieder wegen fragwürdigen Geschäften in die Schlagzeilen. Gestern behauptete er, dass er nichts Unanständiges in der Verwendung seines „Pork Barrels“ sehe, obwohl Berichte im Umlauf seien, die das Gegenteil behaupteten.

Lapid verwendete nämlich einen Teil seines ‚Priority Development Assistance Funds‘ (PDAF oder auch Pork Barrel genannt) für eine Anti-Dengue-Kampagne in der Provinz Quezon, obwohl es dort überhaupt keine gemeldeten Fälle von Dengue-Fieber gab.

In seiner Erklärung sagte Lapid, dass die Zuweisung seines Pork Barrels an einige Behörden „regulär sei und in Übereinstimmung mit den Regeln und bestehenden Gesetzen bzw. Vorschriften erfolgte.“

Er sagte, es sei die empfangende Behörde, die den Beschaffungsprozess durchführe, die zur Offenlegung und Überprüfung durch die Regierung verpflichtet sei. Der Senator meinte, er vertraue der Überprüfung durch die ‚Commission on Audit‘.

Berichten zufolge, soll der Senator 5 Mio. Pesos seiner Pork Barrel Gelder des Jahres 2011, für den Kauf von Anti-Dengue Impfstoff für die Stadt Polillo (Provinz Quezon) „gespendet“ haben, obwohl kein einziger Dengue-Fall in der Region in jenem Jahr gemeldet war.

Was die Einschätzung nochmals verschärfen dürfte, ist die Tatsache, dass es bis heute überhaupt keinen Impfstoff gegen Dengue gibt! Lediglich werden einige Test von Pharmaherstellern durchgeführt.

Wo das Geld wohl gelandet ist? Ts-ts-ts …


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/55088-nothing-irregular-with-my-pork-use–lapid