Begehen die Philippinen Kardinalfehler im Umgang mit China?

19. Juli 2013 – Die Regierung erklärte, nichts mit den geplanten weltweiten Protesten von Filipinos am 24. Juli gegen China zu tun zu haben, aber dennoch auch nichts gegen sie unternehmen zu wollen.

„Filipinos haben alle das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn diese in einer friedlichen Art und Weise vorgetragen wird.“ sagte der Sprecher des Außenministeriums, Raul Hernandez.

Die Frage, ob die Proteste die bereits angespannten Beziehungen zwischen Manila und Peking weiter anheizen könnten, sagte Hernandez, das Außenministerium hoffe, dass es nicht dazu komme.

Auf die Frage nach den vernichtenden Äußerungen des Sprechers des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying, der Manila für die Verschlechterung der chinesisch-philippinischen Beziehungen verantwortlich machte, meinte Hernandez, China könne die Streitigkeiten durch Achtung der Rechtsstaatlichkeit beenden.

Er sagte, die zentrale Frage, wie sie Außenminister Albert del Rosario beim letzten Asean Meeting definierte, war Chinas ausgedehnter Anspruch, der das Völkerrecht verletze. China zeigte sich, angesichts des philippinischen Verhaltens dabei allerdings brüskiert und forderte die schleunigste Rückkehr zu Zweiergesprächen.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/80989/govt-disowns-anti-china-rallies-to-be-held-worldwide