Dengue-Epedemie in Iloilo kostete bereits 10 Menschen das Leben

7. Juli 2013 – Mit Beginn der Regenzeit, steigt auch wieder die Anzahl der Dengue-Fieber Infektionen. Aktuell in den Visayas: mehr als 1.800 Menschen infizierten sich und mindestens 10 Menschen starben bereits daran.

Die Anzahl der Menschen, die sich mit dem durch Moskitos übertragenen Dengue-Fieber in Iloilo ansteckten, sei in diesem Jahr bereits 71 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Todesfälle durch Dengue in der ersten Hälfte dieses Jahres hätten bereits den Stand der gesamten Todesfälle des Jahres 2012 erreicht.

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Der jüngste Ausbruch in Iloilo hatte bereits einen auffälligen Alarm ausgelöst, da das Fieber schon vor der Regenzeit, Anfang Juni startete, als noch nicht so viele Moskitos auftraten. Der frühe Ausbruch könnte ein Zeichen für das veränderte Verhalten der Moskitos sein und ein Ergebnis der Menschen, die unsachgemäß Wasser bevorrateten.

Dengue verbreitet sich durch Mücken, die in stehendem Wasser brüten und in der Regel die Menschen tagsüber stechen. Aber das Verhalten der Moskitos hat sich geändert. Sie stechen nicht mehr nur tagsüber, sondern auch in der Nacht. Dazu kommt, dass viele der 1,6 Millionen Menschen, die in der weitgehend ländlichen Provinz leben, wegen fehlender Wasserinstallationen noch immer das Wasser in ihren Häusern bevorraten, was den Moskitos ideale Brutstätten bietet.

Die Behörden schicken nun ihre Leute in die am schwersten betroffenen Gebiete, um Häuser zu inspizieren und nach Wasserbehältern zu suchen, in denen die Moskitos brüten könnten. Den Bewohnern wird dringend geraten, ihre Wasservorräte abzudecken. Immerhin wird den Opfern zwar eine kostenlose Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern angeboten, allerdings gibt es keine Medikamente gegen das Dengue-Fieber.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/07/07/dengue-kills-10-in-iloilo/