Australier wegen Krawall im Flugzeug wieder zurück geschickt

7. Juli 2013 – Für sein angeblich ‚ungebührliches Benehmen‘ an Bord eines Fluges der Qantas Airlines nach Manila, wurde ein Australier mit dem selben Flugzeug wieder zurück nach Sydney geschickt, nach seiner Landung am ‚Ninoy Aquino International Airport‘ (NAIA) am Donnerstag Abend.

Der Australier Mamudu K. (33) wurde von sogenannten ‚Air Marshals‘ der ‚Australian Federal Police‘, die an Bord des Qantas Flugs QF-019 waren festgesetzt, nachdem er angeblich zweieinhalb Stunden lang versuchte, des 8 Stunden währenden Flugs, in das Cockpit einzudringen.

Einer der Marshals berichtete in Manila ausführlich der Flugsicherheitsgruppe der Polizei über den Vorfall. Demnach wurde nach der Ankunft am Terminal 1 gegen 19 Uhr, der Australier von 4 Air Marshals in Handschellen aus dem Flugzeug geführt. Nach der Erfassung seiner Daten durch die Immigration Behörde und einer ärztlichen Untersuchung am Flughafen, wurde er eine Stunde später wieder mit dem selben Flugzeug der Qantas nach Sydney zurück geschickt.

DKB-Partnerprogramm

K. wurde ausfällig gegenüber den Flugbegleitern, nachdem er feststellte, dass der Bildschirm vor seinem Sitz nicht funktionierte. Als die Besatzung den Fehler auch nicht beheben konnte, wurde der Australier wütend, eilte zum Cockpit und versuchte die Tür zu öffnen, offenbar um sich persönlich beim Kapitän zu beschweren.

K. wurde daraufhin von den Air Marshals, unterstützt von der Besatzung, festgehalten. Der Kapitän entschied dann, den Flug nach Manila dennoch fortzusetzen. Da sich der Vorgang an Bord eines australischen Flugzeug zutrug, das australischem Recht unterliegt, wird K. in Australien angeklagt werden, sagten die australischen Polizisten.

Laut Shane Connelly von der australischen Polizei, stellte das ausfällige Verhalten eine Gefahr für die anderen Passagiere sowie die Flugbegleiter gleichermaßen dar. „Das Stören des Piloten eines Verkehrsflugzeugs, das etwa 400 Passagiere befördert und in einer Höhe von 10.000 Metern fliegt, stellt eine sehr reale Bedrohung für die Sicherheit des Flugzeugs dar. Wenn er in das Cockpit eingedrungen wäre, hätten die Folgen katastrophal sein können.“


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/79893/aussie-sent-back-after-causing-plane-ruckus