Australien erteilt Reisewarnung für Mindanao

3. Juli 2013 – Australien hat am Montag seinen Bürgern eine Reisewarnung erteilt, vor jeglichen Reisen nach Mindanao.

Die australische Regierung sagte alle Reisen ihrer Botschaftsmitarbeiter in die Städte Davao, Cotabato und Zamboanga ab. In ihrer Reisewarnung vom Montag, verwies Australien auf „Sicherheitsgründe“, insbesondere den Terrorismus.

Australien riet auch dringend davon ab, ins zentrale und westliche Mindanao zu reisen, einschließlich der Halbinsel Zamboanga und dem Sulu-Archipel. Dies erfolge „aufgrund der sehr hohen Gefahr von Terroranschlägen, Entführungen, Gewaltverbrechen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen.“

Auch für das östliche Mindanao, riet die australische Regierung ihre Bürger auf, die Notwendigkeit einer Reise „zu überdenken“.

Großbritannien wiederholte auch seine Reisewarnung für seine Bürger. In seiner Reisewarnung, die es gestern als „noch aktuell“ beschrieb, warnte es vor allen Reisen in den Südwesten Mindanaos und dem Sulu-Archipel, aufgrund anhaltender terroristischer Aktivitäten und Zusammenstößen zwischen Militär und Aufständischen.

„Es besteht eine große Bedrohung durch den Terrorismus, einschließlich Entführungen.“

Die Reisewarnungen erfolgten, nachdem die Terroristengruppe Abu Sayyaf zwei Fil-marokkanische Schwestern in Sulu entführte und ein Islamwissenschaftler in Zamboanga verschleppt wurde.

Erst im Mai sprachen Großbritannien, Australien und die Vereinigten Staaten Reisewarnungen wegen Sicherheitsbedrohungen aus. Aber einmal mehr bestritt die philippinische Regierung die Bedenken des Auslands. Zu Unrecht wie sich leider zeigte.


Quelle u.a.: www.rappler.com/nation/32744-uk-australia-travel-warnings