Wahl-Schema 60-30-10: „Das Volk hat gesprochen. Basta!“

27. Juni 2013 – Mit den Worten, dass es keine dauerhaften und gewichtigen Proteste gegen die Wahl gab, wischte die Regierung Forderungen nach einer manuellen Wahl-Auszählung vom Tisch und sagte, die Filipinos hätten die Wahl der 12 neuen Senatoren akzeptiert.

„Das Volk würde gerne die Wahl hinterfragen. Lasst sie das doch tun. Aber es ist ganz klar, dass das Volk gesprochen hat und es kaum Proteste des Volkes gab.“ erklärte Pressesprecher Lacierda.

Er fügte hinzu: „Die Menschen haben die Wahl akzeptiert. Das Volk hat die 12 Senatoren als rechtmäßig gewählt anerkannt. Also hat das Volk gesprochen und das war es.“

Lacierda sagte dies, nachdem die Gruppe ‚Solidarity for Sovereignty‘ (Solidarität für Souveränität) eine manuelle Neuauszählung der Stimmen bei der Senatswahl forderte, unter Bezug auf eine vermeintlich einheitliche und vorgegebene 60-30-10 Verteilung der Stimmen, die dem sehr verdächtigen Muster 60% Team PNoy, 30% UNA und 10% Rest folgten, das Tage nach der Wahl vom 13. Mai auftauchte.

Trotz Analysen, die dieses Muster angeblich in den Regionen und in den wichtigsten Städten widerlegten, sind auch weiterhin Zweifel an den Ergebnissen existent, die mit „Basta!“-Politik eher angeheizt, denn entkräftet werden.

Aufkommende Bedenken über Wahlbetrug, hielt Lacierda entgegen, dass die Comelec eine zufällige manuelle Prüfung durchführte, um die Genauigkeit der Wahl-Maschinen (PCOS) zu überprüfen.

Die Comelec wird voraussichtlich die Ergebnisse dieser Überprüfung morgen veröffentlichen. Erste Berichte deuten auf eine Genauigkeit von 99,9% der PCOS hin, laut Comelec-Vorsitzenden Sixto Brillantes.


Quelle u.a.: www.rappler.com/nation/32230-palace-60-30-10-votes