Überweisungen der OFW: zuerst wird gegessen …

18. Juni 2013 – Die von ‚Overseas Filipino Workers‘ (OFW) getätigten Überweisungen an ihre Familien nach Hause, wurde im zweiten Quartal hauptsächlich für Nahrung, Bildung, medizinische Kosten und Schuldentilgung verwendet, laut einer Umfrage der ‚Bangko Sentral ng Pilipinas‘ (BSP).

Auf Basis von 525 Haushalten, die Überweisungen erhielten und von der BSP für das zweite Quartal 2013 befragt wurden, gaben 95,4% an, das Geld ihrer Lieben aus dem Ausland für Nahrungsmittel auszugeben, 67% für Bildung, 54,9% für medizinische Behandlungen und 42,1% für die Schuldentilgung.

Der Anteil der OFW Haushalte, die Überweisungen als Ersparnisse nutzten fiel auf 39,4% von 42,5% im ersten Quartal.

25,9% verwendeten die Überweisungen für den Kauf von langlebigen Konsumgütern und Geräten. Die Nutzung des „Geldregens“ verteilte sich noch des weiteren auf Immobilien (8,4%), Fahrzeuge (6,5%) und Investments (3,8%).

Die Überweisungen sind ein Hauptantrieb der Verbraucherausgaben in den Philippinen. Der Konsumklima-Index, obwohl noch immer im negativen Bereich, verbesserte sich auf -5,7% gegenüber -11,2% im ersten Quartal, sagte die BSP.

Die BSP Umfrage basiert auf einer zufälligen Auswahl von 5.000 Haushalten landesweit und wurde zwischen dem 3. und 15. April 2013 durchgeführt.


Quelle u.a.: www.rappler.com/business/economy-watch/31494-remittances-go-to-food,-education,-health-survey