Überschwemmungen lähmen Metro Manila

14. Juni 2013 – Verschiedene Behörden und 15 Universitäten in Metro Manila wurden für drei Stunden gestern Nachmittag geschlossen, als heftige Regenfälle, die nur eine Stunde lang dauerten, Überschwemmungen verursachten, die mehrere Teile der Metro bis nach sechs Uhr abends lähmten.

Studenten und Angestellte der Behörden waren den stark befahrenen Straßen ausgeliefert, als in vielen Bereichen von Manila, die Straßen zwischen 40 und 90 cm überflutet wurden, laut National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC).

Alle betroffenen Straßen waren für Kleinfahrzeuge unpassierbar, sagte Roger Nikodemus von der Metropolitan Manila Development Authority (MMDA).

Ein Student meinte: „Ich erlebe dieses Problem bei jeder Regenzeit. Ich glaube nicht, dass die Regierung jemals dieses Problem in den Griff bekommt. Meine Eltern und Großeltern haben bereits diese Überschwemmungen erlebt.“

Viele Einwohner machten ihrem Ärger über Radiostationen Luft und beschuldigten das Bauministerium, das Straßenbau-Projekte nur einen Monat vor Beginn der Regenzeit starten würde.

Es war nicht mal ein Sturm, sondern nur ein Tiefdruckgebiet im Südchinesischen Meer, das die schweren Regenfälle brachte, meldete das Wetteramt.

„Wir fragen uns, was geschehen wird, wenn dann die schweren Stürme kommen werden.“ sagte George Cruz, ein Security Guard, der mit seiner Familie in einem hochwassergefährdeten Bereich im Vorort Marikina lebt.


Quelle u.a.: http://gulfnews.com/news/world/philippines/flash-floods-paralyse-metro-manila-1.1196828