NBI: Küstenwache für Tod des taiwanischen Fischers schuld

12. Juni 2013 – Das ‚National Bureau of Investigation‘ (NBI) empfahl die Einreichung einer Strafanzeige gegen Mitarbeiter der philippinischen Küstenwache, die bei der Erschießung eines taiwanischen Fischers beteiligt waren.

Ein Informant, der die Untersuchungsergebnisse des Vorfalls kennt, lehnte jedoch ab zu sagen, ob eine Anzeige über Mord oder Totschlag empfohlen wurde. Aber er sagte, dass es eine Debatte darüber gab, ob Mordanklage gegen die Küstenwache eingereicht wird, da man einen unbewaffneten Zivilisten erschoss oder Totschlag, da die Erschießung des Fischers Hung Shih-chen nicht vorsätzlich erfolgte.

Der NBI Bericht über die Untersuchung des Todes des Taiwaners sei an Justizministerin Leila de Lima eingereicht worden, allerdings waren die Anlagen noch nicht vollständig. Jedoch enthält der Bericht, die Namen der Schützen, die mit ihren Gewehren auf das Fischerboot am 9. Mai feuerten. Auch die Identität des Todesschützen wird darin genannt.

Die Schießerei ereignete sich demnach in philippinischen Gewässern. So fand der Vorfall 79,2 Kilometer vor philippinischem Territorium und 316,8 km vor taiwanischem Territorium statt.

Allerdings wurde die Behauptung der Küstenwache, dass das Fischerboot ‚Guan Ta Hsin 28‘, das Patrouillenboot der Küstenwache zu rammen versuchte, widerlegt.

Ebenso wurde widerlegt, dass die Küstenwache auf den Motor zielte, um das Boot zu stoppen. Ballistische Tests auf dem Fischerboot zeigten, dass die Schützen nicht wussten, wo der Motor ist.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/77313/nbi-philippine-coast-guards-liable