Militärbasen: Keine neuen Stützpunkte in Subic

28. Juni 2013 – Die Philippinen planen, den Vereinigten Staaten und anderen Verbündeten, Zugang zu ihren Militärbasen zu gewähren, im Rahmen einer Vereinbarung, nach der die US-Truppen der schleichenden Präsenz Chinas im umstrittenen Südchinesischem Meer entgegenwirken könnten.

Aber im Gegensatz zu einer ausländischen Meldung vom Donnerstag, die sich auf ungenannte philippinische Marine-Offiziere berief, stellte der Verteidigungsminister Voltaire Gazmin klar, dass die Philippinen keine neuen Luft- und Flottenstützpunkte bauen würden.

China hatte nachdem es die Nachricht hörte gewarnt, dass Länder mit territorialen Ansprüchen im Südchinesischen Meer, die Hilfe von Dritten suchten, sich vergeblich bemühten. Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte, diese Strategie sei ein „Weg der Konfrontation“ und wäre „zum Scheitern verurteilt.“

Deshalb stellte auch Gazmin den Bericht umgehend klar, dass die Philippinen lediglich den Vereinigten Staaten, Japan und anderen Verbündeten Zugang zu den bestehenden Militärbasen gewährt, im Rahmen einer Vereinbarung, die in Übereinstimmung mit der Verfassung und des ‚Visiting Forces Agreements‘ stehe.

Die Verfassung von 1987 verbietet nämlich ausländische Militärbasen im Land. „Lassen Sie mich das Thema klarstellen. Nein, wir errichten keine Militärbasen. Wir werden lediglich den Zugang zu bestehenden gewähren.“ sagte Gazmin gegenüber Reportern.

Die Regierung bereite noch die Zugangs-Vereinbarung vor, sagte Gazmin. „Danach, wenn dies fertig ist, werden wir den Zugang gewähren, falls eine solche Vereinbarung zustande kommt.“ sagte Gazmin.


Quellen u.a.: http://globalnation.inquirer.net/78885/ph-us-allies-may-use-military-bases