Kinderarbeit und Armut: Mehr Schulabbrecher unter Aquino

15. Juni 2013 – Senator Alan Peter Cayetano forderte die Regierung auf, mehr Chancen für philippinische Familien zu schaffen, um die steigende Zahl der Kinderarbeiter in dem Land zu bekämpfen.

Cayetano zitiert dabei einen Bericht des ‚National Statistics Office‘ (NSO), nach dem es derzeit 5,5 Millionen Kinderarbeiter im Alter von 5-17 Jahren im Land gäbe. Rund drei Millionen der philippinischen Kinderarbeiter, laut dem Bericht, seien dabei einer gefährlichen Umgebung ausgesetzt. „Es gibt keinen Platz für Kinderarbeit in einer wachsenden philippinischen Wirtschaft.“ sagte der Senator in einer Erklärung.

Cayetano verwies auch auf eine Studie der ‚International Labor Organization‘ (ILO), die zeige, dass sich die Quote der Schulabbrecher in der Grundschule in den letzten drei Jahren von durchschnittlich 5,99 Prozent in den Jahren 2007-2008 auf 6,28 Prozent in den Jahren 2009-2010 erhöhte.

„Es ist wirklich entmutigend, dass während die Regierung versucht, freie Bildung in der Elementary und Highschool anzubieten, verwaiste Kinder und solche aus armen Familien, sich immer noch entschieden zu arbeiten und die Schule verließen, wegen der Verschlechterung der Armutssituation, die sich durch hohe Preise, Mangel an Arbeitsplätzen und niedrigem Einkommen zeigt.“ sagte er.

„Wenn die Eltern dieser Kinder einen Arbeitsplatz und Mittel zur Versorgung ihrer Familien hätten, dann müssten diese Kinder nicht arbeiten, nur um dabei zu helfen über die Runden zu kommen.“ sagte er. „Der hohe Preis für Bildung hat eine abschreckende Wirkung für arme Kinder, Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu erhalten. Wir müssen dieses Problem aber lösen, denn nur Bildung ist der sichere Weg aus der Armut für unsere Jugend.“ sagte er.

Cayetano erklärte, dass die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und der Zugang zu Bildung, die beiden wichtigsten Instrumente zur Beendigung der Armut seien.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/426481/education-job-will-curb-phs-child-labor-problem-says-senator