HIV: Aufklärung statt Diskriminierung in Quezon City

9. Juni 2013 – Jegliche Form der Diskriminierung von Personen am Arbeitsplatz, die mit HIV infiziert sind oder der Verdacht darauf besteht, ist nun in Quezon City strafbar, laut einer Verordnung.

Unter dem neuen Recht kann die Stadtverwaltung Betriebsgenehmigungen und Lizenzen widerrufen, wenn ein Arbeitgeber schuldig befunden wird, diskriminierende Handlungen oder Maßnahmen gegen diese Personen zu begehen.

Die Verordnung beschreibt die Diskriminierung als eine Handlung, die die Menschenwürde beeinträchtigt oder wenn eine Ungleichbehandlung erfolgt, gegenüber einer mit HIV infizierten Person.

Die neue Maßnahme verbietet auch den Arbeitgebern einen obligatorischen HIV-Test von Bewerbern oder Mitarbeitern anzufordern, die einer aktuellen HIV-Infektion verdächtigt werden.

Weiterhin sieht die Verordnung vor, dass alle staatliche Behörden und private Betriebe, eine HIV-/AIDS-Aufklärung in ihren Programmen des Personalwesens für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, integrieren.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/51965-hiv-discrimination-in-qc-now-punishable