Engere Beobachtung des Mayon, nach Felsabgang

2. Juni 2013 – Wissenschaftler überwachen jetzt kontinuierlich den Vulkan Mayon, da er erhöhte Aktivität zeigt, u.a. mit einem Felsabgang innerhalb der letzten 24 Stunden.

PHIVOLCS berichtete heute am Sonntag auch „mäßige Emissionen an weißen Dampfschwaden“ aus dem Vulkan und gestern am Samstag Abend ein „schwaches Kraterglühen“. Die Schwefelemissionen des Vulkans wurden gestern mit einem Durchschnitt von 131 Tonnen/Tag gemessen.

Eine „leichte Aufblähung“ des Vulkans, verglichen mit seinen Grunddaten vom Februar 2012, wurde ebenfalls verzeichnet, so das Institut. Der Mayon bleibt auf Alarmstufe 1, die am Freitag verhängt wurde, was bedeutet der Vulkan befindet sich in einem „ungewöhnlichen“ Zustand, mit erhöhtem Risiko.

„Obwohl dies nicht bedeutet, dass derzeit eine magmatische Eruption unmittelbar bevorsteht, wird dennoch dringend davor gewarnt, den 6-Kilometer-Radius der permanenten Gefahrenzone zu betreten.“ ergänzte das Institut.

Der Mayon, einer der aktivsten Vulkane der Philippinen, spuckte eine riesige Aschewolke und verursachte einen Steinschlag am 7. Mai, dem 4 ausländische Bergsteiger und ihr philippinischer Führer zum Opfer fielen.

„Selbst ohne eine Explosion, kann es zu Steinschlag oder Felsabgängen durch die Beben kommen.“ sagte der Vulkanologe Ed Laguerta am Samstag. Seit den Todesfällen im letzten Monat, hat die lokale Regierung Bergsteigern Beschränkungen auferlegt. Diese Regeln sind aber schwer durchzusetzen.“ sagte Laguerta.

Der 2.460 Meter hohe Mayon ist berühmt für seinen fast perfekten Kegel, hat jedoch eine lange Geschichte an tödlichen Eruptionen.


Quelle u.a.: www.rappler.com/nation/30441-closer-monitoring-after-rocks-fall-from-mayon