Deportation: 3 Iraner, wegen Raub und abgelaufenem Visum

5. Juni 2013 – Das ‚Bureau of Immigration‘ (BI) berichtete am Dienstag, drei iranische Brüder verhaftet zu haben, die zuvor bereits wegen Raubes von der Polizei im Januar festgenommen wurden.

Immigration Kommissar Ricardo David identifizierte die drei als Amir, Mohammad und Reza R. Die Brüder wurden in die BI-Haftanstalt in Bicutan (Taguig) gebracht, wo sie seit ihrer Festnahme in Mandaluyong City am 20. Mai sind.

Nachdem das BI die Deportation der Iraner anordnete, löste dies automatisch einen Haftbefehl aus. Die Aufzeichnungen zeigten, dass die Iraner am 11. Januar von der Polizei verhaftet wurden, nachdem ein anderer Iraner Anklage wegen Raubes gegen sie einreichte.

Das mutmaßliche Opfer, Seyedreza Mousavi, berichtete der Polizei, dass er mit seinem Auto auf der Ortigas Avenue am 10. Januar fuhr, als die Brüder ihn stoppten, ihm ein Messer an den Hals hielten und sein Geld im Wert von 280.000 Pesos raubten.

Basierend auf den Informationen des BIs, wurden die Brüder aus dem Gefängnis gelassen, nachdem ihr Fall zur Ermittlung an den Staatsanwalt verwiesen wurde. Allerdings wurde die BI misstrauisch, woraufhin man entdeckte, dass die Brüder sich illegal im Land aufhielten, da alle ihre Visas abgelaufen waren.

Die Iraner sollen nun deportiert werden, falls keine Anklage gegen sie im Zusammenhang mit Mousavis Fall eingereicht wird.


Quelle u.a.: http://globalnation.inquirer.net/76489/iranian-brothers-accused-of-robbery-face-deportation-over-expired-visas