142 OFWs wegen gefälschten ärztlichen Attesten zurück geschickt

17. Juni 2013 – Rekrutierungs-Agenturen haben das Gesundheitsministerium (DOH) aufgefordert, mehrere Arztpraxen zu überprüfen, da 142 erkrankte OFWs aus Ländern des Nahen Ostens seit 2012 mit einem gefälschten ärztlichen Attest zurück geschickt wurden.

Der Recruitment-Berater Emmanuel Geslani forderte den ‚DOH Inspection Service‘ auf, die betrügerischen Arztpraxen zu untersuchen und Sanktionen gegen sie zu verhängen, da diese die „Gesundheit“ der OFWs in den Philippinen attestierten, obwohl sie an Infektionskrankheiten wie Hepatitis A, B oder HIV litten.

„Dies sollte ein Alarmzeichen für das DOH sein, seine Überwachung und administrative Befugnis über diese Arztpraxen auszuüben und die Integrität unserer OFWs in zahlreichen Länder der Welt zu schützen.“ sagte er.

Im vergangenen Monat hieß es, 142 erkrankte OFWs seien aus Ländern des Nahen Ostens in den Jahren 2012 und 2013 zurück geschickt worden, nachdem sie mit Infektionskrankheiten wie Hepatitis B, Hepatitis C, HIV/AIDS und gefälschten Röntgenbefunden, in diesen Ländern ankamen, entgegen ihrem Attest.

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In einem Bericht an den Ärzteverband ‚GAMCA‘, wurden zahlreiche Fälle von falschen Röntgenbefunden oder Infektionskrankheiten offenbart wie Hepatitis B, Hepatitis C und HIV bei der Ankunft der OFWs in den Ländern des Nahen Ostens und hat ihre Arbeitgeber in Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain und Oman veranlasst, diese OFWs postwendend wieder in die Philippinen zurückzuschicken.

Insgesamt 50 Fälle von Hepatitis B, 12 Fälle von Hepatitis C, 3 Fälle von HIV und 77 weitere gefälschte Röntgenbefunde wurden bei OFWs in verschiedenen Ländern im Nahen Osten gefunden, die mit einem „gesunden“ Attest ausgestattet waren.

Bei der letzten Überprüfung von Gesundheitszentren im vergangenen Februar, wurde eine medizinische Praxis mit Niederlassungen in Bacolod, Davao, Cebu und Manila mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 32.500 US$ belegt, die jeweils mit einem gefälschten Attest in fast 100 Fällen erkrankte OFWs als gesund bescheinigten.

Die größte Praxis in Ermita (Manila) mit Niederlassungen in Cebu und Davao wurde nicht von Geldbußen verschont: auch diese attestierte 16 gefälschte Röntgenbefunde, 7 Hepatitis B Fälle und 2 HIV Fälle. Dafür erhielt die Praxis eine Geldstrafe von 21.000 US$.

Jedoch war das Komitee nicht in der Lage, den Praxen die Zulassung zu entziehen, trotz mehrfachen Betrugs.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/52446-doh-urged-to-probe-clinics-over-ailing-ofws